Modi telefoniert mit iranischem Präsidenten – Indien warnt vor Gefährdung von Energie‑Transit
Indien sucht sichere Durchfahrt für Schiffe und reagiert auf Engpässe bei LPG und steigenden Kosten.
- Erstes Gespräch Modis mit Iran seit Ausbruch des Kriegs
- New Delhi mahnt Schutz indischer Staatsbürger und ungehinderten Energie‑Transit an.
Premierminister Narendra Modi hat nach Angaben der Regierung am 13. März erstmals seit Beginn des Kriegs mit dem iranischen Präsidenten Masoud Pezeshkian telefoniert und die Sicherheit indischer Staatsangehöriger sowie den ungehinderten Transit von Gütern und Energie als vorrangig bezeichnet.
Indien kämpft unterdessen mit Versorgungseffekten: 28 indische Schiffe mit fast 800 Seeleuten sitzen laut Quelle in der Straße von Hormus fest. Vor allem Engpässe bei Flüssiggas (LPG) führen zu Panikkäufen; die Regierung verschiebt Lieferfrequenzen und hat die Preise für Haushaltszylinder bereits angehoben.
Wirtschaftliche Einschätzungen verweisen auf inflationäre Risiken, falls hohe Ölpreise anhalten: Citi sieht bei Rohölpreisen um 90–100 USD pro Barrel einen Aufwärtsdruck auf die Verbraucherpreise von bis zu 50 Basispunkten. Branchenvertreter melden Einschränkungen in der Gastronomie durch knapper werdende kommerzielle LPG‑Lieferungen.
Die Regierung ergreift Maßnahmen zur Priorisierung der Haushaltsversorgung und hat den Einsatz alternativer Brennstoffe im Gastgewerbe genehmigt, um die Verfügbarkeit von LPG für private Haushalte zu sichern.