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Neue Renderings zeigen Trumps geplanten 250‑Fuß‑Triumphbogen nahe Arlington

Architekturpläne zeigen ein 250 Fuß hohes Triumphbogen‑Monument mit vergoldeter Freiheitsstatue und der Inschrift One Nation Under God nahe dem Arlington National Cemetery.

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Titelbild: Neue Renderings zeigen Trumps geplanten 250‑Fuß‑Triumphbogen nahe Arlington
  • Die ersten offiziellen Renderings für einen 250‑Fuß‑Triumphbogen nahe Arlington wurden vorgelegt
  • die U.S. Commission of Fine Arts berät am 16. April.

Nach Angaben der von Harrison Design eingereichten Unterlagen zeigen neue architektonische Renderings einen geplanten Triumphbogen von 250 Fuß Höhe, der in Memorial Circle nahe dem Arlington National Cemetery errichtet werden soll. Die Zeichnungen wurden der unabhängigen U.S. Commission of Fine Arts vorgelegt; die Kommission will den Entwurf auf ihrer Sitzung am 16. April beraten.

Im Mittelpunkt der Visualisierungen steht ein großes, weißes Bauwerk, das an seiner Spitze eine vergoldete Freiheitsfigur trägt. Über dem Bogen sind die Worte One Nation Under God zu lesen; an der Basis sind vier goldene Löwen dargestellt. Nach den Plänen würde das Monument demnach mehr als doppelt so hoch ausfallen wie das Lincoln Memorial auf der gegenüberliegenden Seite des Potomac.

Nach dem Schritt, die Renderings offiziell einzureichen, handelt es sich um die ersten formellen Pläne der Administration für dieses Vorhaben. Das Projekt ist Teil mehrerer Initiativen zum 250. Jubiläum der Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten in diesem Sommer. Präsident Donald Trump hatte das Bauwerk in den vergangenen Monaten wiederholt angekündigt und es in öffentlichen Äußerungen als besonders schön bezeichnet; zudem veröffentlichte er im Februar ein Bild des India Gate mit dem Kommentar, das eigene Tor solle das größte von allen werden.

Zugleich hat das ehrgeizige Vorhaben erheblichen Widerstand hervorgerufen. Eine Klage von Vietnam‑Kriegsveteranen und einem Historiker, die den Bau stoppen wollen, wurde in einem früheren Antrag auf eine einstweilige Verfügung nicht bewilligt, nachdem Richterin Tanya Chutkan den Antrag zurückwies. Mitglieder des Kongresses äußerten scharfe Kritik; Rep. Don Beyer (D‑Va.) nannte das Projekt ein steuerfinanziertes Eitelkeitsprojekt, das Verkehr belaste und über heiligem Boden nahe den Gräbern von Veteranen thronen würde.

Die Kommission der Bildenden Künste, die den Entwurf nun erörtern soll, besteht in den vorgelegten Unterlagen zufolge aus Mitgliedern, die der Administration nahestehen. Ein endgültiger Entscheid über die Zulassung oder mögliche Änderungen des Entwurfs steht nach der angekündigten Beratung am 16. April noch aus.