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Opfer von Jeffrey Epstein sollen in Kongressanhörungen sprechen, sagt House‑Oversight‑Chef Comer

Comer kündigt an, Opfer sollen nach Abschluss hochrangiger Zeugenaussagen in öffentlichen Ausschuss‑Anhörungen aussagen; zuvor hatte First Lady Melania Trump solche Sitzungen gefordert.

JKCM News Redaktion 2 Min Lesezeit
Titelbild: Opfer von Jeffrey Epstein sollen in Kongressanhörungen sprechen, sagt House‑Oversight‑Chef Comer
House‑Oversight‑Chef Comer sagt öffentliche Anhörungen für Epstein‑Opfer zu, nachdem Vernehmungen prominenter Zeugen abgeschlossen sind.

Nach Angaben von House Oversight and Government Reform Committee Chair Rep. James Comer sollen Opfer des verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein in öffentlichen Anhörungen des Ausschusses die Gelegenheit erhalten, über ihre Erfahrungen auszusagen. Comer erklärte, die Sitzungen seien geplant, sobald das Gremium die Vernehmungen mehrerer hochrangiger Personen abgeschlossen habe.

Im Mittelpunkt der Ankündigung stand zugleich ein öffentlicher Appell der First Lady Melania Trump, die sich dafür ausgesprochen hatte, den Überlebenden von Epstein eine eigene, auf sie zugeschnittene Anhörung zu geben. Comer sagte in einem Interview, er teile die Einschätzung der First Lady und wertschätze deren Forderung nach einer konzentrierten öffentlichen Plattform für die Opfer.

Nach dem Schritt nannte Comer keinen festen Termin und betonte, dass die Anhörungen an der Reihenfolge der laufenden Depositionen ausgerichtet würden. Der Ausschuss hat bereits Vernehmungen mit Persönlichkeiten wie Bill Gates, Handelsminister Howard Lutnick, dem Unternehmer Ted Waitt sowie der früheren Gefängnisangestellten Tova Noel geplant. Eine für den 14. April angesetzte Aussage der früheren Generalstaatsanwältin Pam Bondi wurde abgesagt, nachdem das Justizministerium mitgeteilt hatte, sie sei zur Aussage als Generalstaatsanwältin vorgeladen worden.

Zugleich teilte Comer mit, die Anwälte des Oversight Committee stünden seit Monaten in regelmäßigem Kontakt mit den Rechtsvertretern der Epstein‑Opfer. Einige der Betroffenen seien bereit zu aussagen, viele jedoch nicht; diese Bereitschaften würden bei der Planung berücksichtigt. Demokratische Mitglieder des Ausschusses hatten nach der Absage von Bondis Vernehmung mit der Androhung von Missachtungsverfahren reagiert, falls Vorladungen nicht befolgt würden.

Daneben machte Comer deutlich, dass die Untersuchung nicht nur Epsteins eigenes Handeln umfasst, sondern auch sein Umfeld und mögliche Helfer. Aussagen der Opfer bezeichnete er als einen wesentlichen Bestandteil der Aufarbeitung, und der Ausschuss werde entsprechende öffentliche Anhörungen abhalten, sobald die Abfolge der Vernehmungen es zulasse.