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Pakistanischer Armeechef Munir in Teheran zu Gesprächen — Ausgang unklar

Feldmarschall Asim Munir traf sich in Teheran mit dem iranischen Außenminister; Teheran beschreibt den Besuch als Fortsetzung laufender Verhandlungen, nicht als Signal für eine rasche Einigung mit den USA.

JKCM News Redaktion 1 Min Lesezeit
Titelbild: Pakistanischer Armeechef Munir in Teheran zu Gesprächen — Ausgang unklar
  • Munir soll einen Entwurf für eine mögliche Vereinbarung zwischen Washington und Teheran erörtern
  • die iranische Regierung betont, zentrale Streitfragen könnten erst nach einem Kriegsende verhandelt werden.

Nach Angaben des iranischen Staatssenders Irib hat Pakistans Armeechef Asim Munir am Freitagabend in Teheran politische Gespräche geführt. Das Treffen mit Außenminister Abbas Araghtschi zog sich demnach bis nach Mitternacht; konkrete inhaltliche Details wurden nicht mitgeteilt.

Munir werde sich außerdem mit Staatspräsident Massud Peseschkian und Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf treffen, hieß es weiter. Pakistanische Sicherheitskreise erklärten gegenüber der Deutschen Presse-Agentur, Munir reise nach Teheran, um einen Entwurf für eine Vereinbarung zwischen den USA und dem Iran zu erörtern. Aus diesen Kreisen sei Optimismus geäußert worden, dass eine Vorvereinbarung greifbar sein könne.

Eigentlich sei die Reise bereits für Donnerstag geplant gewesen, berichtete die Quelle; Munir habe jedoch auf das sogenannte grüne Licht der iranischen Verhandler gewartet, um sicherzugehen, dass eine erste Einigung tatsächlich erzielt werden könne. Medien und Sicherheitskreise beschreiben Munir als Vermittler zwischen den Kriegsparteien; ihm werden auch gute Kontakte zum US-Präsidenten zugeschrieben.

Das iranische Außenministerium dämpfte zugleich Erwartungen an eine rasche Annäherung zwischen Teheran und Washington. Ministeriumssprecher Ismail Baghai bezeichnete Munirs Besuch als Fortsetzung eines laufenden diplomatischen Prozesses und nicht als Hinweis auf eine bevorstehende Einigung.