Rory McIlroy baut beim Masters Halbzeit‑Führung auf Rekord‑Sechs Schläge aus
Der Titelverteidiger lieferte eine 65er‑Runde ab und liegt nach 36 Löchern bei 12 unter Par; Patrick Reed und Sam Burns folgen mit deutlichem Rückstand.
Nach dem Schritt auf das Gelände von Augusta National setzte Rory McIlroy in der zweiten Runde ein klares Ausrufezeichen und übernahm zur Halbzeit die Führung. Der Nordire beendete die Runde mit einer 65 und liegt damit insgesamt bei 12 unter Par, was ihm einen Vorsprung von sechs Schlägen auf die nächsten Verfolger verschafft.
Im Mittelpunkt seiner Vorstellung standen mehrere frühe Birdies, ein zwischenzeitliches Bogey an Bahn fünf sowie eine Serie weiterer erfolgreicher Putts auf den Bahnen 12, 13 und 15. Ein präziser Abschlag auf der Zwölften bereitete einen zusätzlichen Birdie‑Chance vor, und am 16. Loch legte McIlroy einen Tee‑Shot, der ihn in Tap‑in‑Position brachte — ein weiterer Baustein zu seinem starken Zwischenstand.
Zugleich lieferte McIlroy das spektakulärste Moment der Runde am 17. Loch: Nachdem sein Drive in die Bäume gegangen war und er nur eine schwierige Lage vorfand, lochte er den Ball aus rund 30 Yards direkt zum Birdie. Dieser Chip‑In verschaffte ihm unmittelbar einen noch größeren Puffer auf das Feld und trug wesentlich zu dem abschließenden 65er‑Resultat bei.
Inzwischen konnten Patrick Reed und Sam Burns nicht dauerhaft Druck aufbauen. Reed erreichte zwischenzeitlich sieben unter, musste aber am letzten Loch einen Schlag abgeben und bleibt damit hinter McIlroy zurück. Burns spielte eine 71 und liegt ebenfalls deutlich zurück, während Justin Rose, Shane Lowry und Tommy Fleetwood knapp dahinter rangieren.
Daneben wirft McIlroys Zwischenstand historisches Gewicht: Mit sechs Schlägen Vorsprung nach 36 Löchern stellte er einen neuen Masters‑Halbzeitrekord auf. Der Titelverteidiger befindet sich damit in einer starken Ausgangslage für die verbleibenden Runden; ob er das Green Jacket verteidigen kann, wird sich in den kommenden Durchgängen zeigen.