JKCM News
Startseite
Europa

Russland feuert Drohnen und Raketen auf Ukraine – mindestens 12 Tote

Angriffe trafen Odesa, Kiew, Dnipro und Charkiw; Rettungskräfte bergen Opfer aus Trümmern, Behörden warnten die Zivilbevölkerung vor weiterer Gefahr.

JKCM News Redaktion 2 Min Lesezeit
Titelbild: Russland feuert Drohnen und Raketen auf Ukraine – mindestens 12 Tote
Nächtliche und teilweise tagsüber geführte Angriffe forderten mindestens zwölf Tote und hinterließen zahlreiche Verletzte.

Nach Angaben lokaler Behörden haben nächtliche Raketen- und Drohnenangriffe russischer Streitkräfte mehrere ukrainische Städte getroffen und mindestens zwölf Menschen getötet. Besonders schwer traf es die Hafenstadt Odesa: Der Leiter der Militärverwaltung, Sergiy Lysak, schrieb, dort seien sechs Menschen ums Leben gekommen.

Im Mittelpunkt der Berichte stand auch die Hauptstadt Kiew, wo der staatliche Rettungsdienst mindestens vier Tote meldete – darunter ein zwölfjähriges Kind. Retter zogen die Aufmerksamkeit auf einen eingestürzten Wohnblock im Stadtteil Podilsky, aus dessen Trümmern Helfer ein Kind bergen konnten. In der Obolonskyi-Region brach nach dem Einschlag von Raketenfragmenten ein Brand aus, mehrere Fahrzeuge gerieten ebenfalls in Flammen.

Nach dem Schritt bestätigte der regionale Verwaltungschef von Dnipro, Oleksandr Ganzha, zwei Tote; zuvor war von zehn Verletzten die Rede gewesen. Unter den Verletzten befand sich eine 40-jährige Frau, die in ernstem Zustand ins Krankenhaus gebracht worden sei; ob sie später zu den Todesopfern zählte, blieb zunächst unklar. Zugleich meldete der Vorsitzende der Regionalverwaltung in Charkiw, Oleh Syniehubov, dass ein Drohnenangriff zwei ältere Menschen verletzt habe, eine 77-jährige Frau und einen 66-jährigen Mann.

Gleichzeitig setzt sich eine Serie von nächtlichen Drohnenoffensiven fort, die Russland seit Beginn des Kriegs nahezu täglich durchführt; die Angriffe weiten sich nach Angaben der örtlichen Stellen zunehmend auch auf die Tagesstunden aus. Die unmittelbaren Folgen der jüngsten Welle sind neben den Todesopfern und Verwundeten auch Brände in Wohngebäuden, zerstörte Fahrzeuge und erhebliche Belastungen für die betroffene Bevölkerung.

Unterdessen sind Rettungsdienste und lokale Verwaltungen weiterhin im Einsatz, um Verletzte zu versorgen, Trümmer zu räumen und Brandherde zu löschen. Die Behörden riefen erneut zur Vorsicht auf und forderten die Bevölkerung auf, den Anweisungen der Einsatzkräfte zu folgen und Schutzräume aufzusuchen, bis die Luftalarme aufgehoben sind.