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Russland und Ukraine bestätigen dreitägigen Waffenstillstand und 1.000‑gegen‑1.000‑Gefangenentausch

US‑Präsident Trump kündigte eine dreitägige Einstellung der Kampfhandlungen vom 9. bis 11. Mai sowie einen Austausch von je 1.000 Gefangenen an; beide Seiten bestätigten die Vereinbarung.

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Titelbild: Russland und Ukraine bestätigen dreitägigen Waffenstillstand und 1.000‑gegen‑1.000‑Gefangenentausch
  • Ceasefire und Gefangenentausch beginnen am 9. Mai
  • beide Seiten erklärten sich einverstanden, Russland hatte zuvor eine zweitägige Waffenruhe angekündigt.

Nach Angaben der beteiligten Parteien tritt zwischen Russland und der Ukraine vom 9. bis zum 11. Mai eine dreitägige Einstellung der Kampfhandlungen in Kraft. US‑Präsident Donald Trump hatte die Vereinbarung in sozialen Medien angekündigt und ein gleichzeitiges Freilassen von je 1.000 Kriegsgefangenen pro Seite genannt.

Im Mittelpunkt der Einigung steht ein Gefangenentausch im Format 1.000 gegen 1.000, dessen Durchführung beide Seiten bestätigt haben. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Zelenskyj forderte ein formales Waffenstillstandsregime für die drei Tage und betonte die Priorität der Gefangenfreilassung gegenüber symbolischen Inszenierungen.

Zugleich erklärte Russland, die Initiative sei akzeptabel, wie ein Kreml‑Berater für Außenpolitik mitteilte. Zuvor hatte Moskau bereits eine zweitägige einseitige Waffenruhe angekündigt, die den 9. Mai, den Victory Day, markieren sollte.

Daneben haben beide Seiten in der Vergangenheit wiederholt gegenseitige Vorwürfe über Verstöße gegen vereinbarte Waffenruhen erhoben. Vor der aktuellen Einigung drohte Moskau mit massiven Angriffen auf Kiew, sollte die Ukraine Maßnahmen ergreifen, die die Victory‑Day‑Parade gefährden könnten, während Kiew zuvor eigene Angebote für kurzzeitige Waffenruhen unterbreitet hatte.

Inzwischen verbinden die bestätigten Abmachungen humanitäre Anliegen mit politischer Symbolik: Für die ukrainische Führung hat die Rückkehr gefangener Staatsangehöriger vorrangigen Stellenwert. Kiew forderte deshalb eine rasche Umsetzung und unabhängige Überwachung der Zusagen, um die Freilassungen tatsächlich zu gewährleisten.

Konkrete Details zu Zeitplan, Abläufen und den beteiligten Vermittlern blieben vorerst offen. Die Bestätigungen beider Seiten markieren dennoch einen seltenen, wenn auch zeitlich begrenzten, Schritt zur unmittelbaren Deeskalation in einem seit Jahren andauernden Konflikt.