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Russlands Drohnen- und Raketenangriffe töten mindestens 12 Menschen in Ukraine

Angriffe trafen Odesa, Kyiv und Dnipro; in Kyiv stürzte ein Wohnhaus ein, Rettungskräfte bargen ein Kind aus den Trümmern

JKCM News 2 Min Lesezeit
Titelbild: Russlands Drohnen- und Raketenangriffe töten mindestens 12 Menschen in Ukraine
  • Mindestens zwölf Tote nach nächtlichen Raketen- und Drohnenangriffen
  • zahlreiche Verletzte und Sachschäden in mehreren Städten gemeldet.

Nach Angaben lokaler Behörden haben nächtliche russische Raketen- und Drohnenangriffe in der Ukraine mindestens zwölf Menschen das Leben gekostet. Die südliche Hafenstadt Odesa wurde besonders hart getroffen; die Leitung der Militärverwaltung der Stadt meldete sechs Tote nach den Attacken. Die Angriffe verursachten darüber hinaus erhebliche Schäden an Wohngebäuden und Infrastruktur in mehreren Regionen.

Im Mittelpunkt der Berichte steht die Hauptstadt Kyiv, wo der staatliche Rettungsdienst mindestens vier Todesopfer registrierte, darunter ein zwölfjähriges Kind. In einem Wohnviertel des Podilsky-Distrikts stürzte ein Gebäude nach einem Treffer ein. Die Stadtverwaltung teilte mit, dass Rettungskräfte ein Kind lebend aus den Trümmern bergen konnten. Zudem wurden in Kyiv rund zehn Menschen verletzt, unter ihnen mehrere medizinische Einsatzkräfte.

Nach dem Schritt weiterer Ermittlungen bestätigte die Regionalverwaltung in Dnipro zwei Todesopfer; zuvor hatte ihre Leitung von zehn Verletzten gesprochen. Eine 40-jährige Frau wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht; es blieb zunächst unklar, ob sie später zu den gemeldeten Todesopfern zählt. Die örtlichen Einsatzkräfte konzentrieren sich auf Bergungs- und Versorgungsmaßnahmen für die Verletzten.

Zugleich meldete die Regionalverwaltung von Charkiw Verwundete nach einem Drohnenangriff: Eine 77-jährige Frau und ein 66-jähriger Mann erlitten Verletzungen. In Kyiv brach im Wohngebiet Obolonsky ein Brand aus, nachdem Trümmerteile eines Geschosses eingeschlagen waren; mehrere geparkte Fahrzeuge gerieten ebenfalls in Brand. Die Verantwortlichen in Kyiv warnten die Bevölkerung, Schutz zu suchen, bis eine Luftalarm-Entwarnung gegeben werde.

Die Angriffe reihten sich in eine Serie nächtlicher Drohnen- und Raketenangriffe ein, die Russland nach Behördenangaben seit Beginn des vierjährigen Kriegs in hoher Zahl gegen die Ukraine fliegt; zuletzt seien solche Attacken auch vermehrt tagsüber erfolgt. Die Berichte aus den betroffenen Städten dokumentieren sowohl menschliche Verluste als auch erhebliche Schäden an Wohn- und Versorgungsinfrastruktur.

Die betroffenen Behörden gaben an, dass ihre Priorität derzeit auf Rettungs- und Löschmaßnahmen sowie der medizinischen Versorgung der Verletzten liegt. Konkrete Angaben zu möglichen militärischen Zielen oder einer vollständigen Bilanz der zerstörten Gebäude lagen zunächst nicht vor; die Lage werde weiterhin von Einsatzkräften vor Ort bewertet.