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Sechs Tote bei Schießerei in Kiew: Angreifer nimmt Geiseln und wird von Polizei getötet

Ein 58‑Jähriger tötet mehrere Menschen in Kiew, nimmt in einem Supermarkt Geiseln und wird nach einer rund 40‑minütigen Belagerung von Einsatzkräften getötet. Ermittler prüfen mögliche Verbindungen nach Russland.

JKCM News Redaktion 2 Min Lesezeit
Titelbild: Sechs Tote bei Schießerei in Kiew: Angreifer nimmt Geiseln und wird von Polizei getötet
Nach der tödlichen Schießerei in Kiew ermitteln Behörden unter anderem zur Frage, ob die Tat von außen gesteuert wurde.

Nach Angaben ukrainischer Behörden erschoss ein 58‑jähriger Mann in Kiew mehrere Passanten, bevor er sich in einem Supermarkt im Holosiivskyi‑Bezirk verbarrikadierte und dort Geiseln nahm. Rettungskräfte und Spezialeinheiten rückten zum Einsatzort aus; nach einer etwa 40 Minuten dauernden Konfrontation sei der Angreifer von der Polizei getötet worden. Mindestens sechs Menschen kamen nach bisherigen Berichten ums Leben.

Im Mittelpunkt der Einsatzmaßnahmen standen Absperrungen und Evakuierungen in der unmittelbaren Umgebung des Supermarkts. Verhandlungsführer versuchten demnach, Kontakt zum Täter aufzunehmen, während Einsatzkräfte die Lage sicherten und Zeugen in Sicherheit brachten. Die Belagerung endete mit dem Vorgehen der Einsatzkräfte; zu den konkreten Umständen des Schusswechsels und zum Ablauf des finalen Zugriffes wurden bislang keine detaillierten Angaben veröffentlicht.

Nach dem Schritt der Erstmaßnahmen begannen Ermittler mit umfangreichen Untersuchungen zu Motiv und Hintergrund des Täters. Demnach handelt es sich um einen in der Ukraine lebenden 58‑Jährigen, der in Moskau geboren wurde. Staatsanwälte und Sicherheitsbehörden erklärten, sie prüften, ob es sich um einen Terrorakt handelte und ob Anweisungen oder eine Steuerung aus dem Ausland vorlagen.

Zugleich arbeiten Spezialteams an forensischen Untersuchungen des Tatorts und befragen Zeugen, um den Tathergang zu rekonstruieren und mögliche Unterstützer zu identifizieren. Offizielle Angaben zu Mittätern oder konkreten Kommunikationswegen wurden bisher nicht gemacht; die Ermittler wollen zunächst Spuren und Aussagen auswerten, bevor sie weitere Details bekanntgeben.

Daneben hat der Vorfall in Kiew und international Besorgnis ausgelöst und rückt Fragen zur Sicherheit und zu möglichen grenzüberschreitenden Verflechtungen in den Fokus. Weitere Informationen zu Opfern, Motivlage und möglichen externen Verbindungen stehen noch aus, solange die Ermittlungen andauern.