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Sieben Hitzetote in Frankreich bei früher Hitzewelle, Mai‑Rekorde in Westeuropa

Eine ungewöhnlich frühe Hitzewelle brachte Frankreich sieben direkte oder indirekte Todesfälle; mehrere westeuropäische Länder registrierten neue Mai‑Rekorde.

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Titelbild: Sieben Hitzetote in Frankreich bei früher Hitzewelle, Mai‑Rekorde in Westeuropa
Météo France warnt vor anhaltender Hitze. Behörden raten zu Vorsicht an Gewässern und zu Schutzmaßnahmen bei Arbeiten und Veranstaltungen im Freien.

Nach Angaben der französischen Regierung sind in der vergangenen Woche sieben Menschen in Frankreich infolge der vorzeitigen Hitzewelle gestorben. Fünf der Todesfälle wurden als Ertrinkungen eingeordnet; weitere Fälle stehen in Zusammenhang mit extremer Hitze und körperlicher Anstrengung bei Sportveranstaltungen. Gesundheits- und Rettungsdienste meldeten mehrere Krankenhauseinweisungen nach Wettbewerben, darunter mindestens einen bestätigten Fall von hitzebedingter Überhitzung bei einer Teilnehmerin.

Zugleich meldeten andere westeuropäische Länder ungewöhnlich hohe Mai‑Temperaturen. Großbritannien verzeichnete an einem Standort nahe London 35 °C, ein neuer Rekordwert für den Monat, und Irland registrierte an zwei Stationen 28,8 °C. Meteorologen führen das Geschehen auf ein blockierendes Hochdruckgebiet zurück, das heiße Luft aus Nordafrika nach Europa lenkt und örtlich als sogenannte Hitze‑Dome wirkt.

Die Hitzewelle hat unmittelbare Auswirkungen auf öffentliche Abläufe und Arbeitsbedingungen. In Frankreich wurden an mehr als 350 Wetterstationen neue Monatsrekorde gemessen; der Premierminister berief eine Ministerrunde ein, um staatliche Schutzmaßnahmen und Vorbereitungen zu koordinieren. In Italien erließen Behörden in der Region Latium zeitlich begrenzte Arbeitseinschränkungen für Tätigkeiten mit längerer Sonneneinstrahlung, konkret in der Mittags- und frühen Nachmittagszeit.