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SK Hynix erzielt Rekordgewinn im ersten Quartal – AI‑Nachfrage treibt HBM‑Preise

Der Speicherhersteller profitierte von deutlich gestiegenen HBM‑Preisen und einer hohen operativen Marge, blieb beim Quartalsumsatz jedoch knapp unter den Analystenerwartungen.

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Titelbild: SK Hynix erzielt Rekordgewinn im ersten Quartal – AI‑Nachfrage treibt HBM‑Preise
  • Starke HBM‑Nachfrage aus KI‑Rechenzentren treibt SK Hynix zu Rekordgewinnen
  • Engpässe könnten sich bis 2030 hinziehen.

Nach Angaben von SK Hynix lieferte der Konzern im ersten Quartal ein Rekordergebnis ab, gestützt von sprunghaft gestiegenen Preisen für High‑Bandwidth‑Memory (HBM) infolge der Ausweitung von KI‑Infrastruktur. Der Umsatz belief sich auf 52,58 Billionen Won und lag damit leicht unter der LSEG‑Smart‑Schätzung von 53,55 Billionen Won. Das ist gleichzeitig eine nahezu verdreifachte Erlössumme im Vergleich zum Vorjahreszeitraum und das erste Mal, dass der Umsatz die Marke von 50 Billionen Won übertraf.

Im Mittelpunkt der Zahlen stand ein operatives Ergebnis von 37,61 Billionen Won, das in etwa den Analystenerwartungen entsprach. Die operative Marge kletterte auf 72 Prozent und markierte damit einen historischen Höchstwert für das Unternehmen. Operatives Ergebnis und Marge profitierten dem Unternehmen zufolge von der starken Nachfrage nach HBM‑Modulen, die wegen ihrer Rolle in KI‑Rechenzentren besonders teuer gehandelt werden.

Zugleich betonte SK Hynix, dass das erste Quartal üblicherweise saisonal schwächer ausfällt, die diesjährigen Ergebnisse jedoch durch erhöhte Investitionen in KI‑Infrastruktur gestützt wurden. Die Nachfrage nach HBM beanspruchte einen großen Teil der Fertigungskapazitäten und trug nach Unternehmensangaben maßgeblich zu den Margensteigerungen bei. Das starke Preisniveau für HBM wirkte sich zudem breiter auf die DRAM‑Preise aus und beförderte die Ertragsentwicklung des Speichersektors insgesamt.