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Sohn des Mango‑Gründers tritt vorläufig zurück, nachdem er im Tod des Vaters als Beschuldigter genannt wurde

Jonathan Andic legt seine Aufgaben als stellvertretender Vorsitzender der Mango‑Gruppe vorübergehend nieder, nachdem ein Richter Hinweise auf ein mögliches nicht‑zufälliges Ableben seines Vaters festgestellt hat.

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Titelbild: Sohn des Mango‑Gründers tritt vorläufig zurück, nachdem er im Tod des Vaters als Beschuldigter genannt wurde
  • Ein spanisches Gericht ermittelt zum Tod von Isak Andic
  • der Beschuldigte bestreitet jede Schuld und kündigt an, die Vorwürfe zu widerlegen.

Nach Angaben der Unternehmensführung hat Jonathan Andic angekündigt, seine Funktionen als stellvertretender Vorsitzender der Mango‑Gruppe vorübergehend ruhen zu lassen. Der Schritt folgte darauf, dass ein spanisches Gericht ihn in der Untersuchung zum Tod seines Vaters als Beschuldigten benannt hatte; Andic reagierte mit der Erklärung, die Anschuldigungen träfen nicht zu.

Nach dem Schritt, ihn im Januar 2025 zum geschäftsführenden Vizepräsidenten der Holding zu ernennen, hatte der Verwaltungsrat der Modegruppe zuletzt seine «volle Zuversicht» in einen günstigen Ausgang der rechtlichen Verfahren geäußert und auf eine rasche Klärung gehofft. Die Ernennung war knapp sechs Wochen nach dem Tod von Isak Andic erfolgt; der Verwaltungsrat betonte nun weiterhin seine Unterstützung für das Unternehmen und dessen Führung.

Zugleich führt die gerichtliche Verfügung interne Nachrichten an, darunter WhatsApp‑Nachrichten, die nach Ansicht der Ermittler Gefühle von Hass, Groll und Todesgedanken des Sohnes gegenüber dem Vater ausgedrückt haben sollen. Diese Darstellung wies Jonathan Andic zurück. Die Untersuchungen sind weiterhin anhängig; bisher wurden öffentlich keine konkreten strafrechtlichen Maßnahmen oder ein Prozessbeginn genannt.