Staatsanwaltschaft fordert Haft ohne Kaution für mutmaßlichen Angreifer auf OpenAI‑Chef Sam Altman
Staatsanwaltschaft sieht öffentliches Sicherheitsrisiko: Der Verdächtige soll laut Anklage einen brennenden Molotowcocktail auf das Haus von OpenAI‑Chef Sam Altman geworfen und mit weiteren Anschlägen gedroht haben.
- Anklagepunkte umfassen versuchten Mord, Brandstiftung und Sprengstoffdelikte
- parallel laufen Bundesermittlungen wegen zusätzlicher Vorwürfe.
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft von San Francisco fordern die Ermittler, den 20‑jährigen Daniel Moreno‑Gama ohne Möglichkeit auf Kautionsfreilassung in Haft zu behalten. Ihm wird vorgeworfen, einen brennenden Molotowcocktail auf das Haus von OpenAI‑Chef Sam Altman geworfen und damit eine unmittelbare Gefahr für die Öffentlichkeit geschaffen zu haben. Die Anklage listet mehrere schwere Straftatvorwürfe auf, darunter versuchter Mord und Brandstiftung.
Im Mittelpunkt der Argumentation der Staatsanwaltschaft steht das öffentliche Sicherheitsrisiko, das von dem Beschuldigten ausgehen soll. Nach dem Gerichtskalender sollte Moreno‑Gama am Dienstag im San Francisco Superior Court entweder auf freien Fuß gesetzt oder formell angeklagt werden; die Staatsanwaltschaft plant, dem Richter die Haft ohne Kaution zu beantragen, um eine mögliche Gefährdung zu verhindern.
Gleichzeitig laufen parallele bundesrechtliche Ermittlungen, die zusätzliche Vorwürfe behandeln. Diese Verfahren betreffen demnach Vorwürfe im Zusammenhang mit Sprengstoff‑ beziehungsweise Explosivstoffdelikten und weiteren strafrechtlichen Punkten. Die Ermittler geben an, Beweismittel sichergestellt zu haben, die in den bundesstaatlichen Verfahren berücksichtigt werden sollen.
Sam Altman selbst reagierte öffentlich auf den Vorfall und veröffentlichte eine persönliche Stellungnahme, in der er die Ereignisse als besonders belastend beschrieb. Er rief zu einer Deeskalation der Rhetorik innerhalb der KI‑Branche auf und teilte ein Foto seiner Familie. In seiner Botschaft betonte er den Druck der vergangenen Jahre und die Notwendigkeit, die Gewalteskalation zu stoppen.
Unterdessen erklärte OpenAI, die schnelle Reaktion der Polizei zu schätzen und die laufenden Ermittlungen zu unterstützen, um die Sicherheit von Mitarbeitern und Angehörigen zu gewährleisten. Das Unternehmen sagte, der Beschuldigte befinde sich in Gewahrsam und man arbeite eng mit den Behörden zusammen, damit die Untersuchungen zügig vorankämen.