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Starker Anstieg der Benzinpreise trifft US‑Gig‑Worker – Durchschnittspreis um rund 22% gestiegen

Gig‑Economy‑Arbeiter berichten von spürbaren Einkommensverlusten, während der nationale Benzinpreis den höchsten Stand seit Mai 2024 erreicht.

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Titelbild: Starker Anstieg der Benzinpreise trifft US‑Gig‑Worker – Durchschnittspreis um rund 22% gestiegen
  • Durchschnittlicher Preis für bleifrei stieg binnen Monatsfrist um rund 22% auf etwa 3,59 USD pro Gallone
  • Kurier‑ und Fahrdienstleister reagieren mit Fahrstrategien und Forderungen nach Zuschlägen.

Die Durchschnittspreise für bleifreies Benzin in den USA sind binnen eines Monats um etwa 22% gestiegen und lagen zuletzt bei rund 3,59 US‑Dollar pro Gallone, damit den höchsten Stand seit Mai 2024, berichten Branchenzahlen von AAA.

Betroffen sind vor allem Beschäftigte der Gig‑Economy, die mit eigenen Fahrzeugen Fahrten und Lieferungen ausführen. Fahrerinnen und Fahrer schildern, dass die jüngste Preiswelle ihre Erträge merklich schmälert und sie Fahrten gezielt selektieren oder alternative Einnahmequellen suchen, um Verluste abzufedern.

Marktbeobachter ziehen als einen Einflussfaktor die jüngsten militärischen Aktionen gegen Iran heran; Nutzerberichte und Branchenkommentare deuten auf erhöhte Preisvolatilität hin. Bespoke Investment Group verzeichnete die stärkste Dreitages‑Anstiegsperiode seit den Folgen von Hurrikan Katrina, und das Schwab Center for Financial Research spricht von dem steilsten zehn­tägigen Preissprung in seinen Aufzeichnungen.

Angebotsorientierte Preismechanismen zeigen zusätzliche Nutzerreaktionen: Die Nutzung der Preisvergleichs‑App GasBuddy hat sich binnen etwa eineinhalb Wochen mehr als verdoppelt, und die Verweildauer der Anwender stieg um über 30%, wie GasBuddy‑Analysten angeben. GasBuddy schätzt das Risiko, dass der nationale Durchschnittspreis die Marke von 4 US‑Dollar pro Gallone erreicht, auf etwa 55%.

Einige Fahrer fordern von Plattformen wie Fahr‑ und Lieferdiensten Zuschläge zur Abdeckung gestiegener Treibstoffkosten; entsprechende Forderungen werden diskutiert, nachdem früher bereits bei extrem hohen Preisen zeitweise Zuschlagslösungen erprobt wurden.