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Tödliche Luftangriffe treffen Kyiv, Dnipro und Charkiw – mindestens neun Tote

Nächtliche Raketen- und Drohnenangriffe trafen mehrere Großstädte der Ukraine; mindestens neun Menschen starben, Wohngebäude wurden schwer beschädigt und Tausende suchten Schutz in U‑Bahn‑Stationen.

JKCM News Redaktion 2 Min Lesezeit
Titelbild: Tödliche Luftangriffe treffen Kyiv, Dnipro und Charkiw – mindestens neun Tote
  • In Kyiv stürzte nach einem vermuteten Treffer ein Hochhaus ein, in Dnipro gab es Tote in Wohnvierteln
  • der Präsident hatte vor einer möglichen Großoffensive gewarnt.

Nach Angaben ukrainischer Behörden forderten koordinierte Luftangriffe in der Nacht auf Dienstag auf Kyiv, Dnipro und Charkiw mindestens neun Todesopfer und Dutzende Verletzte. Die Attacken trafen mehrere Wohngebiete; lokale Verwaltungen meldeten erhebliche Schäden an mehrstöckigen Wohnhäusern und Brände in betroffenen Vierteln.

Im Mittelpunkt der Berichte stand Dnipro, wo die Regionalverwaltung fünf Tote und 16 Verletzte nach Angriffen auf Wohngebiete nannte. Behördenfotos zeigten ausgebrannte Fahrzeuge, stark beschädigte Mehrfamilienhäuser und einen zerstörten Kinderspielplatz. Alle Verletzten seien in Krankenhäuser gebracht worden, teilte die Verwaltung mit.

Zugleich meldete die Stadtverwaltung von Charkiw Verletzte durch Drohnen‑ und Raketenangriffe; darunter befand sich ein Kind. In der ukrainischen Hauptstadt Kyiv gab es Berichte über einen mutmaßlichen Treffer an einem 24‑stöckigen Wohnhaus, der zum Einsturz eines Teils des Gebäudes geführt habe; Einsatzkräfte suchten nach möglichen Verschütteten. Weitere Mehrfamilienhäuser gerieten in Brand, teilweise durch herabfallende Trümmerteile.

Zeugen schilderten, dass Tausende Menschen Zuflucht in Metrostationen und anderen Schutzräumen suchten, nachdem landesweite Luftalarmwarnungen ausgelöst worden waren. Nach Angaben des Präsidenten lagen Nachrichtendienstinformationen vor, die auf die Vorbereitung eines großangelegten Angriffs hindeuteten; er betonte zugleich, die Verteidiger stünden rund um die Uhr bereit. Die Angriffe folgten auf zuvor geäußerte Hinweise aus Moskau auf systematische Schläge gegen militärisch relevante Ziele in der Hauptstadt und anderen Zentren.

In den vorliegenden Berichten blieben weitergehende Angaben zu internationalen Reaktionen und einer umfassenden Opferbilanz zunächst begrenzt. Die Behörden arbeiten nach eigenen Angaben an der räumlichen Sicherung der betroffenen Gebiete und an der Versorgung der Verletzten, während Rettungskräfte in den Schadenszonen nach Verschütteten und Überlebenden suchen.