Torfestival im Parc des Princes: PSG schlägt Bayern 5:4 im ersten Halbfinal‑Duell
Das erste Halbfinal‑Hinspiel der Champions League zwischen Paris St‑Germain und Bayern München endete 5:4. Damit ist es das torreichste Semifinale seit 1959/60.
Nach Angaben der Spielberichterstattung setzte sich Paris St‑Germain im ersten Champions‑League‑Halbfinale gegen Bayern München mit 5:4 durch und schrieb damit Fußballgeschichte: Es war das torreichste Halbfinale seit dem Europapokalduell Eintracht Frankfurt gegen Rangers 1959/60. Die Partie bot dabei eine ungewöhnlich hohe Trefferanzahl und sorgte von Beginn an für ein atemloses Spieltempo.
Im Mittelpunkt stand eine offen geführte Begegnung beider Teams, die bereits in der ersten Halbzeit fünf Tore sah. Bayern ging zweimal in Führung, doch PSG antwortete jeweils prompt und drehte das Ergebnis noch vor dem Seitenwechsel. Maßgeblich für die Wendung waren mehrere individuelle Aktionsstärken und eine Reihe gut herausgespielter Chancen, die den Gastgebern vor der Pause eine knappe Überlegenheit verschafften.
Inzwischen zeigte sich PSG‑Trainer Luis Enrique begeistert von der Partie: It was amazing. I think it was the best match I have ever managed as a coach, sagte er und lobte das Tempo sowie die offensive Ausrichtung seines Teams. Gleichzeitig machen die vielen Gegentore deutlich, dass defensive Fragen offenbleiben, die im Rückspiel an der Isar eine wichtige Rolle spielen dürften. Unterdessen bleibt Bayern trotz der Niederlage im Wettbewerb, denn die Mannschaft aus München bewies mit ihrer späten Reaktion und zwei Treffern, dass sie im Rückspiel wieder Vollgas geben kann, wenn sie den Finaleinzug noch erreichen will.