Trump beruft Situation Room zu Straße von Hormus – US‑Beamter warnt vor Wiederaufnahme der Kämpfe
US‑Präsident berief eine Sitzung im White House Situation Room, um die Krise um die Straße von Hormus und die Verhandlungen mit Iran zu beraten; ein hoher Regierungsvertreter warnt vor einer raschen Wiederaufnahme der Kampfhandlungen, sollte es keinen Durchbruch geben.
Nach Angaben aus US‑Kreisen berief Präsident Donald Trump am Samstagvormittag eine Lagebesprechung im White House Situation Room ein, um die jüngste Krise rund um die Straße von Hormus und den Stand der Verhandlungen mit dem Iran zu erörtern. Anlass der Zusammenkunft waren sowohl die diplomatischen Gespräche als auch die militärischen Entwicklungen in der Region, die die US‑Regierung als besorgniserregend einschätzt.
Ein hoher, namentlich nicht genannter US‑Beamter erklärte, die Lage bleibe angespannt. Ohne einen Durchbruch in den Friedensverhandlungen bestehe die Gefahr, dass die Kämpfe binnen weniger Tage wieder aufflammen könnten. Konkrete Termine für eine Wiederaufnahme der Gespräche lagen demnach zum Zeitpunkt der Sitzung nicht vor, sodass die Aussichten auf rasche Entspannung unklar blieben.
Zugleich wies der Beamte darauf hin, dass die weitere Entwicklung maßgeblich von den Fortschritten in den Verhandlungen abhänge. Gelänge es nicht, verlässliche Vereinbarungen zu erzielen, erhöhe sich nach Einschätzung der Regierung die Wahrscheinlichkeit kurzfristiger gewaltsamer Auseinandersetzungen in der Region. Diese Einschätzung habe das Treffen im Situation Room mitbestimmt und die Gespräche zwischen zivilen und militärischen Beratern geprägt.
Die Besprechung diente nach Angaben der Beteiligten dazu, mögliche Szenarien und Reaktionsoptionen zu prüfen und die Koordination zwischen den zuständigen Stellen zu verstärken. In der US‑Führung herrscht demnach die Erwartung, dass diplomatische Fortschritte die sicherste Variante zur Deeskalation bieten; zugleich bleiben Vorbereitungen für den Fall einer Verschlechterung der Sicherheitslage bestehen.