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Trump sagt: Friedensabkommen mit Iran könnte am Sonntag unterzeichnet werden

Trump kündigt kurzfristige Unterzeichnung an und verspricht Öffnung der Straße von Hormuz; Iran bestreitet den Zeitplan

JKCM News Redaktion 2 Min Lesezeit
Titelbild: Trump sagt: Friedensabkommen mit Iran könnte am Sonntag unterzeichnet werden
  • Ankündigung und Gegenäußerungen zeigen weiter offene Fragen in den Verhandlungen
  • der G7-Gipfel in Évian steht als Rahmen im Zentrum.

Die Kernentwicklung: US-Präsident Donald Trump erklärte, ein Friedensabkommen mit Iran könne bereits am Sonntag unterzeichnet werden, und kündigte unmittelbar nach einer Unterzeichnung die Öffnung der Straße von Hormuz für alle Schiffe an. Die Botschaft veröffentlichte er auf seiner Plattform Truth Social und verband sie mit konkreten Zusagen zur praktischen Umsetzung.

Zugleich ergänzte Trump, die USA würden Irans angereichertes Uran in Form von Staub übernehmen, sobald alles ruhig sei, und stellte die Einhaltung des Plans als Bedingung für das Ausbleiben ernster Konsequenzen dar. Er bezeichnete militärische Optionen als ultimative Alternative, die er hoffentlich nie anwenden müsse, und drückte die Hoffnung aus, dass der Prozess schnell und reibungslos verläuft.

Inzwischen liegen widersprüchliche Signale vor: Das iranische Außenministerium wies die genannte Unterzeichnungsfrist zurück und machte deutlich, dass das Abkommen nicht zum genannten Zeitpunkt unterschrieben werde. Parallel erklärte Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif, ein Abkommen zwischen den USA und Iran könne innerhalb der nächsten 24 Stunden zustande kommen. Diese unterschiedlichen Zeitangaben lassen den tatsächlichen Zeitplan offen und werfen Fragen über den Fortschritt der Verhandlungen auf.

Gleichzeitig ist der Zeitpunkt politisch brisant: Die Gespräche und die mögliche Einigung stehen vor dem G7-Gipfel in Évian an diesem Wochenende, wo die Lage im Nahen Osten auf der Agenda steht. Trump ist für mehrere bilaterale Gespräche im Rahmen des Gipfels eingeplant, was die von ihm angekündigte mögliche Unterzeichnung in einen unmittelbaren internationalen Kontext stellt und den Druck auf alle Beteiligten erhöht.