Ungewöhnliche Hitzewelle treibt Temperaturen in Westeuropa auf bis zu 39°C
Météo‑France spricht von einer komplett beispiellosen Hitzewelle; Großbritannien erlebt den wärmsten Mai seiner Messgeschichte
Nach Angaben von Météo‑France hat eine ungewöhnlich starke Hitzewelle weite Teile Westeuropas erfasst und wurde von einem Meteorologen der Behörde als komplett beispiellos und historisch beschrieben. Betroffen sind insbesondere Frankreich und das Vereinigte Königreich, wo in einzelnen Regionen bereits außergewöhnlich hohe Mai‑Temperaturen registriert wurden. In Städten und touristischen Zentren zwingt die Hitze Bewohner und Besucher, Tagesabläufe und Aktivitäten anzupassen.
Im Mittelpunkt der Berichte stehen Spitzenwerte nahe London von rund 35 °C; in Teilen Frankreichs wurden sogar Höchstwerte von bis zu 39 °C gemessen. Das Vereinigte Königreich verzeichnet damit den wärmsten Mai seit Beginn der Aufzeichnungen, was sich in Hitzeempfindungen in Haushalten und an Arbeitsplätzen widerspiegelt. Touristen und Beschäftigte schildern, wie sie die heißesten Tagesstunden meiden oder ihre Routinen verändern, um mit den Temperaturen zurechtzukommen.
Daneben betonte die französische Gesundheitsministerin Stéphanie Rist, die Lage stelle derzeit keinen Notfall dar, forderte die Bevölkerung jedoch zu Vorsicht und zur Einhaltung von Schutzmaßnahmen auf. Behörden empfehlen einfache, aber wirkungsvolle Schritte: ausreichend Flüssigkeit, das Meiden körperlicher Anstrengung während der heißesten Stunden und besondere Aufmerksamkeit gegenüber älteren Menschen sowie chronisch Kranken. Diese Hinweise sollen helfen, die unmittelbaren Risiken der aktuellen Hitzewelle zu reduzieren.