US-Gasspeicher sinken um 144 Bcf, Bestände unter Fünfjahresschnitt
Die US-Energiebehörde meldet für die Woche bis 13 Februar 2026 einen kräftigen Speicherabzug, wodurch die Working-Gas-Bestände unter dem historischen Mittel liegen, aber weiterhin im Fünfjahreskorridor bleiben.
- Working Gas in Storage lag am 13 Februar bei 2070 Bcf, nach 2214 Bcf in der Vorwoche.
- Der Wochenabzug betrug 144 Bcf, die Bestände liegen 59 Bcf unter Vorjahr und 123 Bcf unter dem Fünfjahresschnitt.
- Die größten Abzüge meldeten Midwest mit 53 Bcf und East mit 50 Bcf.
- South Central sank um 37 Bcf, wobei Salt-Bestände um 8 Bcf und Nonsalt um 29 Bcf zurückgingen.
- Der nächste Bericht ist für den 26 Februar vorgesehen und der Standard-Release ist donnerstags um 10:30 Uhr Eastern Time.
Die US-Energiebehörde hat in ihrem wöchentlichen Gasspeicherbericht für die Lower-48-Staaten einen deutlichen Abbau der Bestände gemeldet. Zum Stichtag Freitag, 13. Februar 2026, lag das „Working Gas in Underground Storage“ bei 2.070 Bcf. Gegenüber der Vorwoche entspricht das einem Nettoabzug von 144 Bcf.
Im historischen Vergleich liegen die Bestände unter dem Durchschnitt, aber noch innerhalb der Bandbreite der letzten fünf Jahre. Gegenüber dem Vorjahreswert sind die Bestände um 59 Bcf niedriger. Gegenüber dem Fünfjahresdurchschnitt (2021–2025) liegt der Wert um 123 Bcf darunter; die Behörde markiert die Bestände damit weiterhin innerhalb der Fünfjahres-Spanne von Minimum und Maximum.
Regional zeigt der Bericht klare Schwerpunkte beim Wochenabzug. In der East-Region sanken die Bestände auf 388 Bcf (Vorwoche: 438 Bcf), ein Minus von 50 Bcf. Im Midwest fielen die Bestände auf 457 Bcf nach 510 Bcf, ein Minus von 53 Bcf. South Central ging auf 747 Bcf zurück (minus 37 Bcf); dabei sanken Salt-Bestände auf 168 Bcf (minus 8 Bcf) und Nonsalt-Bestände auf 579 Bcf (minus 29 Bcf). In Mountain (207 Bcf) und Pacific (271 Bcf) betrug der Abzug jeweils 2 Bcf.
Die Vergleichswerte zum Vorjahr und zum Fünfjahresmittel unterscheiden sich regional deutlich. Während East und Midwest sowohl unter dem Vorjahreswert als auch deutlich unter dem Fünfjahresdurchschnitt liegen, zeigen Mountain und Pacific Bestände über dem Vorjahr und über dem Fünfjahresmittel. Diese regionale Spreizung ist für Marktteilnehmer relevant, weil Speicherstände in einzelnen Regionen die kurzfristige Flexibilität von Pipelineflüssen und die Ausgleichsfähigkeit bei Wettersprüngen beeinflussen können.
Der Speicherbericht ist während der Heizsaison ein zentraler Kurzfristindikator, weil er zeigt, wie schnell der Puffer aus unterirdischer Lagerung abnimmt und wie groß der Abstand zum üblichen Saisonniveau ist. Niedrigere Bestände als im historischen Mittel können die Sensitivität gegenüber Kälteperioden erhöhen, während ein Bestand innerhalb der Fünfjahresbandbreite auf eine weiterhin funktionierende Versorgungslage hindeutet.
Für die Terminplanung verweist die Behörde auf einen festen Veröffentlichungsrhythmus: Standardmäßig erscheint der Bericht donnerstags um 10:30 Uhr Eastern Time, mit ausgewiesenen Feiertagsausnahmen. Der nächste reguläre Bericht ist für den 26. Februar 2026 angekündigt.