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Xi warnt vor Risiko durch Taiwan, spricht sich zugleich mit Trump für stabile China‑US‑Beziehungen aus

Bei Gesprächen in Peking vereinbarten Xi Jinping und Donald Trump, eine konstruktive und strategisch stabile Grundlage für die bilateralen Beziehungen anzustreben. Taiwan bezeichnete Xi erneut als die zentrale Gefahrenquelle für das Verhältnis.

JKCM News Redaktion 2 Min Lesezeit
Titelbild: Xi warnt vor Risiko durch Taiwan, spricht sich zugleich mit Trump für stabile China‑US‑Beziehungen aus
  • Xi warnte davor, dass ein falscher Umgang mit Taiwan zu Zusammenstößen oder gar offenen Konflikten führen könne
  • außerdem erörterten beide Seiten Handel, Technologie und die Bekämpfung von Fentanyl‑Vorläufern.

Nach Angaben aus dem Umfeld des Treffens stellte Chinas Staatschef Taiwan in den Mittelpunkt der Gespräche und verlangte Nachdruck auf eine sorgfältige Handhabung der Inselfrage. Er warnte, dass Fehler in der Taiwan‑Politik das Risiko von Zusammenstößen oder gar von Konflikten erhöhen und die gesamte bilaterale Beziehung in eine gefährliche Lage bringen könnten. Gleichzeitig betonte Xi die Absicht, die Beziehungen zu den USA auf eine konstruktive, strategisch stabile Basis zu stellen.

Im Verlauf der Gespräche behandelten beide Seiten eine Reihe konkreter Politikfelder, darunter Handel und Marktzugang. Chinesischen Angaben zufolge erzielten die Handelsdelegationen ein insgesamt ausgewogenes und positives Ergebnis. Xi kündigte an, Chinas Türen zur Außenwelt weiter zu öffnen und sagte, amerikanische Firmen würden künftig bessere Perspektiven auf dem chinesischen Markt haben.

Zugleich sprachen die Präsidenten über die Bekämpfung des Fentanyls und seiner Vorläufer. Beide Seiten betonten die Notwendigkeit, den Zulauf von Vorläufern in die Vereinigten Staaten zu stoppen und arbeiteten über entsprechende Maßnahmen. Das Weiße Haus beschrieb das Treffen als positiv und hob hervor, dass Fortschritte bei der Reduzierung des Flusses von Drogenvorläufern sowie bei chinesischen Käufen amerikanischer Agrarprodukte zur Sprache gekommen seien.

Daneben tauschten die beiden Staatschefs Ansichten zu mehreren internationalen Krisen und regionalen Fragen aus, darunter der Nahe Osten, die Lage in der Ukraine und Entwicklungen auf der koreanischen Halbinsel. Der Austausch umfasste zudem Vorstellungen der Geschäftsleute, die Donald Trump zu den Gesprächen begleitet hatten.

Gegen Ende des offiziellen Programms lud Trump Xi zu einem späteren Treffen im Weißen Haus ein; das Besuchsprogramm sah außerdem einen gemeinsamen Staatsakt mit Bankett vor. Sicherheitsvorkehrungen in Peking waren vor den Gesprächen erhöht worden, um den Ablauf der Begegnungen zu gewährleisten.