Bournemouth steht nach Iraola‑Abgang offenbar kurz vor Verpflichtung von Marco Rose
Der Klub bestätigt den Weggang von Andoni Iraola zum Saisonende; Marco Rose gilt als Favorit aus einem engen Kandidatenfeld.
Nach Angaben aus dem Klub steht Bournemouth kurz davor, Marco Rose als neuen Cheftrainer zu verpflichten. Der Schritt würde den zum Saisonende bestätigten Abgang von Andoni Iraola ersetzen und wäre eine rasche Reaktion der Klubführung auf die bevorstehende Vakanz am Vitality Stadium.
Der 49‑jährige Rose ist seit seiner Entlassung bei RB Leipzig im März 2025 vereinslos und würde erstmals in England arbeiten. Er bringt Stationen bei Red Bull Salzburg, Borussia Mönchengladbach und Borussia Dortmund mit und hat als Spieler unter Jürgen Klopp in Mainz gespielt; diese Erfahrung wird in dem Umfeld des Vereins als relevante Grundlage für den Posten angesehen.
Bournemouth hatte demnach frühzeitig Nachfolgelösungen geprüft und mehrere Kandidaten sondiert. Neben Rose wurden Ipswichs Kieran McKenna und Rayo Vallecanos Íñigo Pérez kontaktiert, sodass offenbar nur ein kleiner Kreis von Anwärtern für den Posten verbleibt. Rose war zudem einer der Namen, die auch bei anderen englischen Klubs in Betracht gezogen worden waren, was seine Wahrnehmung auf dem Markt unterstreicht.
Der aktuelle Trainer Andoni Iraola reagierte zurückhaltend auf die Spekulationen. Er erklärte, Rose zu kennen, betonte jedoch, nicht über Personalentscheidungen des Klubs sprechen zu können. Iraola sagte, er stehe im Austausch mit der Vereinsführung und habe von verschiedenen Namen gehört; die letztendliche Auswahl liege bei den Verantwortlichen.
Zugleich wäre eine Verpflichtung Roses ein deutliches Signal für die sportliche Ausrichtung nach dem Weggang Iraolas. Die Klubführung scheint einen möglichst nahtlosen Übergang anzupeilen, weshalb sie offenbar einem engen Kandidatenkreis den Vorzug gibt, um die Planung für die kommende Saison frühzeitig zu konkretisieren.
Inzwischen bleibt abzuwarten, ob die laufenden Verhandlungen zu einer formellen Bestätigung führen. Sollte Rose den Posten antreten, wäre dies sein erster Job in der Premier League und markierte einen nächsten Schritt in seiner Trainerlaufbahn nach Stationen in Österreich und Deutschland.