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Britischer Tourist stirbt nach Busunglück auf La Gomera

Ein Linienbus mit 28 Personen verunglückte auf La Gomera und stürzte rund zehn Meter in eine Schlucht. Ein 77-jähriger Brite starb, 27 weitere Insassen wurden verletzt und medizinisch versorgt; mehrere Patienten wurden nach Teneriffa verlegt.

JKCM News Redaktion 2 Min Lesezeit
Titelbild: Britischer Tourist stirbt nach Busunglück auf La Gomera
  • Ein 77-jähriger britischer Tourist kam bei dem Absturz ums Leben. Das Außenministerium unterstützt die Familie
  • mehrere Verletzte werden weiter behandelt.

Nach Angaben der kanarischen Rettungsleitstelle 112 Canarias starb ein 77-jähriger britischer Mann, nachdem ein Bus mit Touristen von der GM-2 abgekommen und etwa zehn Meter in eine Schlucht gestürzt war. An Bord des Fahrzeugs befanden sich 28 Personen, darunter 27 britische Urlauber und der Fahrer. Der Notruf erreichte die Einsatzkräfte um 13:16 Ortszeit.

Rettungsteams setzten mehrere Hubschrauber und Krankenwagen ein, um die Verletzten zu bergen und medizinisch zu versorgen. Zunächst wurden alle 27 verletzten Personen in das Hospital Nuestra Señora de Guadalupe im Osten der Insel gebracht. Die Klinik teilte später mit, dass 21 Patienten bereits entlassen wurden; drei Personen bleiben dort unter Beobachtung.

Zugleich wurden drei schwerer verletzte Patienten in Krankenhäuser auf der benachbarten Insel Teneriffa verlegt. Zuvor hatte 112 Canarias mitgeteilt, dass unter den per Hubschrauber ausgeflogenen Patienten zwei Männer im Alter von 73 und 42 Jahren mit schweren Mehrfachverletzungen waren. Der Unfallort liegt an einer bergigen Strecke mit scharfen Kurven; Medien zeigen, dass der Bus in der Nähe einer Haarnadelkurve abgestürzt ist.

Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht der Hergang des Absturzes auf der GM-2, einer Strecke, die oft von Wanderern und Urlaubern genutzt wird, die zu den Fähranlegern fahren. Laut Einsatzleitung hatten die Passagiere in einer Ferienanlage übernachtet und wollten zum Fähranleger von San Sebastián de La Gomera, um nach Teneriffa überzusetzen. Die Insel La Gomera ist eine beliebte Destination für Wanderurlaub und liegt etwa 50 Minuten mit der Fähre von Teneriffa entfernt.

Unterdessen erklärte das britische Außenministerium, es unterstütze die Familie des Verstorbenen und stehe mit lokalen Behörden in Kontakt. Die Verantwortlichen der Kanarischen Inseln boten ebenfalls Hilfe für die Opfer und deren Angehörige an. Die Rettungsarbeiten vor Ort dauerten mehrere Stunden; Einsatzleitungen koordinierten Transport und medizinische Erstversorgung der Betroffenen.