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EU und Mexiko vereinbaren Modernisierung des Handelsabkommens zur Beseitigung verbleibender Hemmnisse

Die EU und Mexiko wollen ein aktualisiertes Handelsabkommen unterzeichnen, das noch bestehende Barrieren in strategischen Sektoren abbauen und die Zusammenarbeit vertiefen soll.

JKCM News Redaktion 2 Min Lesezeit
Titelbild: EU und Mexiko vereinbaren Modernisierung des Handelsabkommens zur Beseitigung verbleibender Hemmnisse
  • Die Modernisierung zielt darauf ab, Handel und Investitionen zu erleichtern und Lieferketten zu stärken
  • die Unterzeichnung ist für Freitag in Mexiko-Stadt vorgesehen.

Nach Angaben der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas werden die Europäische Union und Mexiko an diesem Freitag ein modernisiertes Handelsabkommen unterzeichnen, das verbleibende Handels- und Investitionshürden beseitigen soll. Kallas nannte bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem mexikanischen Außenminister Roberto Velasco Rohstoffe, Landwirtschaft und Dienstleistungen als zentrale Bereiche, die ausdrücklich adressiert werden sollen.

Im Mittelpunkt der Zeremonie in Mexiko-Stadt stehen Präsidentin Claudia Sheinbaum und die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, die an der Unterzeichnung teilnehmen sollen. Kallas hob hervor, dass das Update des Abkommens darauf abzielt, die Lieferketten zu stärken und neue Möglichkeiten zu schaffen, damit beide Volkswirtschaften global wettbewerbsfähiger auftreten können.

Gleichzeitig betonte Kallas die wirtschaftliche Dimension der Partnerschaft: Die EU sei Mexikos drittgrößter Handelspartner, und der bilaterale Handel habe in den vergangenen zehn Jahren um 75 Prozent zugenommen. Für 2025 nannte sie konkrete Zahlen: Mexiko importierte Waren im Wert von fast 67 Milliarden US-Dollar (etwa 57,7 Milliarden Euro) aus Europa und exportierte rund 28 Milliarden US-Dollar (etwa 24,1 Milliarden Euro) in die EU.

Die Modernisierung des Handelsabkommens erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Mexiko parallel Verhandlungen über Änderungen des USMCA mit den USA und Kanada führt. Kallas stellte die Vereinbarung als Instrument dar, die wirtschaftlichen Verflechtungen zwischen der EU und Mexiko zu vertiefen und die Widerstandsfähigkeit gegenüber protektionistischen Tendenzen zu erhöhen.

Daneben unterstrich die EU-Außenbeauftragte, dass durch den Abbau verbleibender Hürden sowohl der grenzüberschreitende Handel als auch Investitionen leichter fließen sollen. Das Update richte sich gezielt gegen bestehende Hindernisse in strategischen Sektoren, um den Austausch zwischen Unternehmen und Märkten beiderseits zu erleichtern.