EU verlangt Inspektion der beschädigten Druzhba‑Ölleitung — Kyiv hat noch nicht geantwortet
Die Europäische Kommission hat formal um Erlaubnis gebeten, die Schäden an der Druzhba‑Pipeline zu prüfen. Budapest verbindet dies mit seinem Veto gegen ein €90‑Milliarden‑Hilfspaket für die Ukraine.
- Brüssel fordert Zugang zur Pipeline-Inspektion
- Ukraine hat noch nicht zugestimmt.
Die Europäische Kommission hat formell an die ukrainische Regierung appelliert, eine Inspektion der beschädigten Druzhba‑Ölleitung zuzulassen, um das Ausmaß der Schäden vor Ort zu überprüfen. Die Aufforderung zielt darauf ab, eine Kernforderung Ungarns zu erfüllen, das sein Votum gegen ein vereinbartes €90‑Milliarden‑Hilfspaket der EU an Kyiv an die Wiederinbetriebnahme der Pipeline knüpft.
Kyiv hat bislang nicht auf die formale Anfrage geantwortet. Die ukrainische Seite bezeichnete die Pipelinereparaturen als kompliziert und verwies auf Risiken durch russische Angriffe; Budapest und die Slowakei bestehen hingegen darauf, dass die Leitung funktionsfähig und politisch blockiert sei. Die Kommission prüft zugleich finanzielle Unterstützung, um Reparaturen zu beschleunigen, nannte aber keine Zahlen.