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Flugbegleiter der Lufthansa kündigen eintägigen Warnstreik an

Die Gewerkschaft Ufo hat zu einem eintägigen Warnstreik aufgerufen, der alle Abflüge der Lufthansa in Frankfurt und München nahezu über den gesamten Tag lahmlegen soll.

JKCM News Redaktion 2 Min Lesezeit
Titelbild: Flugbegleiter der Lufthansa kündigen eintägigen Warnstreik an
Der Streik ist für Freitag von 00:01 bis 22:00 Uhr angesetzt und betrifft sämtliche Abflüge der Deutschen Lufthansa AG von den Flughäfen Frankfurt und München.

Nach Angaben der Gewerkschaft Ufo haben die Flugbegleiter der Deutschen Lufthansa AG einen eintägigen Warnstreik angekündigt, der in der Nacht zu Freitag beginnt und bis zum späten Abend andauern soll. Der Ausstand ist demnach für den Zeitraum von 00:01 Uhr bis 22:00 Uhr vorgesehen. Betroffen sind alle Abflüge der Airline von den Verkehrsflughäfen Frankfurt und München, den beiden größten Drehkreuzen des Konzerns.

Im Mittelpunkt der Ankündigung steht die Absicht, den Flugbetrieb an diesen beiden Knotenpunkten gezielt zu stören. Die Gewerkschaft verweist auf wiederholte Arbeitsniederlegungen in der Vergangenheit, mit denen sie Forderungen nach besseren Arbeitsbedingungen und Entgeltregelungen Nachdruck verliehen hat; nähere Details zu den spezifischen Motiven der jetzigen Aktion wurden in der Mitteilung nicht ausgeführt.

Zugleich werden Flugreisende erheblichen Einschränkungen ausgesetzt sein: Sowohl Kurz‑ als auch Langstreckenverbindungen der Lufthansa sind unmittelbar betroffen, wenn sämtliche Abflüge an den beiden Flughäfen ausfallen oder ausgedünnt werden. Reisende sollten vor der Anreise den Status ihres Fluges prüfen und sich mit der Airline in Verbindung setzen, um sich über mögliche Umbuchungen, Ersatzverbindungen oder Erstattungsoptionen zu informieren.

Daneben hat ein umfassender Ausstand an den Drehkreuzen unmittelbare operative Folgen für das gesamte Streckennetz. Kurzfristig sind mit Verspätungen, Ausfällen und einem erhöhten Aufwand bei der Umplanung zu rechnen; auch Dienstleister wie Bodenabfertiger und Zulieferer würden dadurch messbar belastet. Konkrete Angaben dazu, ob die Lufthansa Gegenmaßnahmen plant oder wie das Unternehmen Entschädigungen und Umplanungen handhaben will, lagen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung nicht vor.