Handelsminister Howard Lutnick für 6. Mai zu freiwilliger Befragung im Oversight Committee angesetzt
Lutnick soll in einer transkribierten Anhörung Ende April über Kontakte zu Jeffrey Epstein aussagen; frühere Senatsaussagen und DOJ-Akten hatten zuvor Fragen aufgeworfen.
- Lutnick hatte im Februar erklärt, 2012 mit Familie und Nannys auf Epsteins Privatinsel gegessen zu haben
- Oversight-Chef Comer nannte das Datum der Befragung.
Nach Angaben von CNBC ist Handelsminister Howard Lutnick für den 6. Mai zu einem freiwilligen, transkribierten Interview vor dem House Committee on Oversight and Government Reform angesetzt. Ein mit der Planung vertrauter Gesprächspartner bestätigte den Termin, der bislang nicht offiziell angekündigt worden sei.
Oversight-Vorsitzender Representative James Comer hatte bereits Anfang März erklärt, Lutnick habe einer Befragung zugestimmt, in der es um die Verbrechen von Jeffrey Epstein und die Rolle der verurteilten Komplizin Ghislaine Maxwell gehen solle. Das Komitee hatte in den vergangenen Wochen mehrere Personen zu freiwilligen Aussagen eingeladen und zugleich Vorladungen ausgesprochen, um Verbindungen innerhalb des Epstein-Netzwerks und mögliche Nachwirkungen zu klären.
Nach dem Schritt, vor einem Senatsunterausschuss am 10. Februar zu erscheinen, sagte Lutnick, er und seine Familie hätten im Dezember 2012 auf Epsteins privater Karibikinsel gemeinsam mit den Kindermädchen zu Mittag gegessen. Diese Begegnung lag mehr als vier Jahre nach Epsteins Verurteilung in Florida, bei der er unter anderem wegen Anwerbung einer Minderjährigen zur Prostitution schuldig gesprochen worden war.
Daneben bleibt offen, ob die Anhörung neue Erkenntnisse über Kontakte zwischen Epstein und weiteren prominenten Personen liefern wird; das Komitee verfolge das Gesamtbild der Verbindungen und ihrer möglichen Auswirkungen. Die geplante Sitzung am 6. Mai markiert einen weiteren Schritt der Untersuchungen, die seit Bekanntwerden von Epsteins Straftaten und der Rolle seines Umfelds verstärkt geführt werden.