Kuba warnt vor Blutbad, Washington verhängt Sanktionen
Präsident Díaz‑Canel betont Kubas Recht auf Selbstverteidigung nach Berichten über mehr als 300 Militärdrohnen aus Russland und Iran; zeitgleich verhängt Washington neue Sanktionen gegen Havanna.
- Díaz‑Canel droht mit Vergeltung im Falle eines Angriffs
- die USA reagieren mit Strafmaßnahmen, nachdem von Lieferungen über 300 Drohnen an Kuba die Rede war.
Nach Angaben aus Havanna hat Präsident Miguel Díaz‑Canel das Recht Kubas auf Selbstverteidigung bekräftigt und zugleich vor einem möglichen Blutbad gewarnt, sollte es zu einem Angriff der Vereinigten Staaten kommen. Die Regierung stellte die Entschlossenheit der Insel damit klar in den Vordergrund und machte deutlich, dass jede Aggression schwerwiegende Konsequenzen nach sich ziehen würde. Díaz‑Canel präsentierte die Maßnahmen zur Landesverteidigung als legitimen Akt der Souveränität in einer Phase erhöhter Spannungen.
Zugleich verhängte Washington neue Sanktionen gegen mehrere kubanische Akteure. Die US‑Regierung begründete die Entscheidung mit sicherheitspolitischen Bedenken und verwies auf Berichte über erhebliche Rüstungszuflüsse nach Havanna. Die Strafmaßnahmen zielen darauf ab, Druck auf Schlüsselpersonen und Einrichtungen auszuüben, die nach US‑Angaben an den betreffenden Vorgängen beteiligt sein könnten.
In Berichten wird angegeben, Kuba habe mehr als 300 militärische Drohnen aus Russland und dem Iran erhalten; diese Zahl steht im Mittelpunkt der aktuellen Konfrontation. Die Meldungen über die Lieferungen haben die ohnehin angespannten Beziehungen zwischen Washington und Havanna weiter belastet und sind der unmittelbare Auslöser für die verschärfte Rhetorik beider Seiten. Die Dimension der berichteten Lieferungen nährt Befürchtungen über eine veränderte militärische Lage in der Region.
Unterdessen betonte die kubanische Führung, die Beschaffung von Ausrüstung diene der Sicherung des Landes und der Aufrechterhaltung seiner Verteidigungsfähigkeit. Zugleich signalisierte Havanna, dass ein Angriff nicht unbeantwortet bleiben würde. Die Kombination aus Berichten über groß angelegte Drohnenlieferungen und der Reaktion der Vereinigten Staaten mit Sanktionen verstärkt die Gefahr weiterer Eskalationsschritte und macht eine deutliche Entspannung der Beziehungen auf kurze Sicht unwahrscheinlicher.