Mann in Florida festgenommen – Verdacht auf Planung einer Massenerschießung bei Festival in New Orleans
In einem Hotel in Destin nahmen Beamte einen Mann aus North Carolina fest; im Zimmer fanden sie eine Pistole und rund 200 Schuss Munition. Behörden brachten ihn in Verbindung mit Drohungen gegen ein großes Festival in New Orleans.
- Okaloosa County Sheriff's Office: Festnahme ohne Zwischenfälle
- Ermittlungen laufen gemeinsam mit Bundesbehörden und der Louisiana State Police.
Nach Angaben der Polizei wurde ein Mann aus Chapel Hill, North Carolina, am Mittwochabend in einem Hotel in Destin an der Gulf‑Küste Floridas ohne Zwischenfälle festgenommen. Die Ermittler beschlagnahmten im Zimmer einerseits eine Handfeuerwaffe und zudem etwa 200 Schuss Munition, hieß es.
Zugleich teilte das Okaloosa County Sheriff's Office mit, dass Bundesbehörden den Mann in Zusammenhang mit angeblichen Drohungen identifiziert hätten; welche Bundesbehörde beteiligt ist, wurde nicht genannt. Demnach war der Festgenommene vom Department of Public Safety wegen sogenannter 'terroristic threats' gesucht und wurde als Flüchtiger aus der Justizbehörde festgenommen.
Inzwischen gaben die Ermittler an, der Mann sei offenbar unterwegs gewesen, um eine Massenerschießung bei einem großen Festival in New Orleans zu verüben. Das betroffene Ereignis wurde nicht namentlich genannt; in New Orleans läuft derzeit das Jazz & Heritage Festival, das üblicherweise Hunderttausende Besucher anzieht. Die Behörden kündigten an, den Fall in Zusammenarbeit mit der Louisiana State Police und dem FBI weiter aufzuklären.
Unterdessen betonte ein Sprecher der Louisiana State Police, es gebe aktuell keine bekannten direkten Drohungen gegen Festivals in Louisiana. Die Bürgermeisterin von New Orleans lobte die koordinierte Reaktion der beteiligten Behörden von North Carolina bis Florida und bezeichnete die Festnahme als 'gute Arbeit'. Die Ermittlungen dauern an und sollen klären, ob konkretere Anschlagspläne oder Verbindungen zu anderen Orten bestanden.