Google zahlt SpaceX 920 Millionen Dollar im Monat für Rechenkapazität bei xAI‑Rechenzentren
Kurz vor einem geplanten Börsengang sichert sich SpaceX einen siebenstelligen Monatsbetrag von Google für GPU‑Kapazitäten in eigenen Rechenzentren.
- Vertrag umfasst rund 110.000 Nvidia‑GPUs sowie CPUs und Arbeitsspeicher
- Laufzeit von Oktober 2026 bis Juni 2029 mit Regelungen zu Lieferung und Kündigung.
Die Kernentwicklung: Google zahlt SpaceX monatlich 920 Millionen US‑Dollar, um über 32 Monate Rechenkapazität in den xAI‑Rechenzentren zu mieten. Die Vereinbarung sieht vor, dass Google etwa 110.000 Nvidia‑Grafikprozessoren sowie zugehörige Zentralprozessoren, Arbeitsspeicher und weitere Komponenten nutzt, die in den Rechenzentren von xAI bereitgestellt werden sollen.
Im Mittelpunkt steht die zeitliche Staffelung der Bereitstellung und die vertragliche Laufzeit. Der Kontrakt beginnt im Oktober dieses Jahres und läuft bis Juni 2029; die Kapazität soll bis Ende September schrittweise hochgefahren werden. Für die Anfangsphase ist ein reduzierter Tarif vorgesehen; nach Abschluss der Ramp‑Up‑Phase greift dann der volle Monatsbetrag von 920 Millionen Dollar.
Der Schritt zur Absicherung enthält konkrete Leistungs‑ und Kündigungsregeln. Sollte SpaceX die zugesagte Menge an GPUs nicht bis zum 30. September 2026 liefern, kann Google den Vertrag sofort beenden oder nach einer einmonatigen Karenzfrist die tatsächlich bereitgestellte Kapazität zu einem reduzierten Satz akzeptieren. Ab dem folgenden Jahr lässt sich das Abkommen von beiden Seiten mit einer Frist von 90 Tagen vorzeitig beenden.
Gleichzeitig steht die Vereinbarung in engem Zusammenhang mit SpaceX' Vorbereitungen auf einen erwarteten Börsengang. Das Unternehmen hat hohe Investitionen in Rechenzentren getätigt; die Kapitalausgaben im ersten Quartal lagen deutlich erhöht, wobei ein Großteil der Mittel für AI‑bezogene Infrastruktur veranschlagt wurde. Zudem hatte SpaceX zuletzt bereits eine große Vereinbarung mit einem anderen KI‑Anbieter getroffen, die Kapazitäten in einem Rechenzentrum in Memphis betrifft.