Mann sticht in New Yorker Grand Central zu – Polizisten töten Verdächtigen
Drei Menschen wurden in Grand Central verletzt, ein 44‑Jähriger von der Polizei erschossen. Behörden zeigen Körperkamerabilder und sprechen von Deeskalationsversuchen.
- Polizei: Täter rief wiederholt, er sei ‚Lucifer‘
- Beamte feuerten mehrere Schüsse und leisteten sofort Erste Hilfe.
Nach Angaben der New Yorker Polizei erschoss die Einsatzkräfte einen 44‑jährigen Mann, nachdem dieser in der Grand Central Station drei Menschen mit einer Klinge angegriffen hatte. Ein Zeuge hatte die Beamten kurz nach 09:40 Uhr alarmiert; die Angriffe begannen auf dem Bahnsteig der Linie 7 und setzten sich anschließend auf der oberen Ebene der Station fort.
Im Mittelpunkt der Polizeiangaben steht ein 84‑jähriger Mann, der auf dem Bahnsteig der Linie 7 an der Kopfregion verletzt wurde. Der mutmaßliche Täter ging danach in die obere Ebene zu den Bahnsteigen der Linien 4, 5 und 6, wo er nach Angaben der Behörden einen 65‑jährigen Mann angriff und diesem einen Schädelbruch zufügte; zudem wurde eine Frau an der Schulter verletzt. Alle drei Verletzten wurden in Krankenhäuser gebracht und befanden sich nach Polizeiangaben im stabilen Zustand; die Verletzungen gelten demnach nicht als lebensbedrohlich.
Zugleich berichtete die Polizei, der Angreifer habe die Einsatzkräfte auf dem Bahnsteig mit einer Machete konfrontiert und wiederholt erklärt, er sei ‚Lucifer‘. Beamte hätten mindestens zwanzig mündliche Aufforderungen erteilt, die Waffe fallen zu lassen, und versucht, die Situation zu deeskalieren, indem sie dem Mann Hilfe anboten. Als der Verdächtige mit der Waffe auf die Beamten zuging, gab ein Polizist nach Angaben der Behörde mehrere Schüsse ab; die Einsatzkräfte begannen sofort mit lebenserhaltenden Maßnahmen.
Der schwer Verletzte wurde ins Bellevue Hospital gebracht und dort für tot erklärt. Die Polizei teilte mit, dass das gesamte Geschehen von Körperschutzkameras aufgezeichnet worden sei; zudem zeigen Überwachungsaufnahmen nach Angaben der Behörde, wie der Verdächtige am Morgen in Queens in das U‑Bahn‑System einstieg.
Daneben veröffentlichte die Polizei ein Foto der Tatwaffe und sprach von drei früheren Festnahmen des Beschuldigten; zugleich gebe es nach Angaben der Behörde keine Einträge zu psychischen Auffälligkeiten in den ihr zugänglichen Akten. Wegen des Einsatzes würden mehrere Züge die Station bis auf Weiteres umfahren, und der Bürgermeister von New York sei offiziell über den Vorfall informiert worden.