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Michael und Susan Dell spenden 750 Mio. USD für neuen Medizin-Campus der UT Austin

Die Zuwendung soll den Bau eines Krankenhauses, Forschungsgebäudes und eines Krebszentrums finanzieren; Teile der Mittel sind für Stipendien und Supercomputing vorgesehen.

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Titelbild: Michael und Susan Dell spenden 750 Mio. USD für neuen Medizin-Campus der UT Austin
  • Michael und Susan Dell geben 750 Millionen Dollar für einen neuen medizinischen Campus der University of Texas at Austin
  • die Eröffnung ist für 2030 geplant.

Nach Angaben von CNBC haben Michael und Susan Dell der University of Texas at Austin eine Spende von 750 Millionen US‑Dollar zugesagt. Mit dem Betrag soll ein neuer medizinischer Campus entstehen, der ein Krankenhaus, Forschungsgebäude und ein Krebszentrum umfasst. Ein Teil der Mittel ist zudem für Stipendien und das Supercomputing‑Zentrum der Universität vorgesehen.

Im Mittelpunkt der Planung steht der Einsatz künstlicher Intelligenz und leistungsfähiger Datenverarbeitung, um Diagnosen früher und präziser zu stellen und die Koordination der Patientenversorgung zu verbessern. Michael Dell hob hervor, dass ein Neubau die Möglichkeit biete, Dateninfrastruktur und Rechenleistung von Anfang an integrativ zu planen, um bessere Entscheidungen zu ermöglichen und die Versorgung effizienter zu gestalten.

Zugleich stellt die Zuwendung einen der größten Einzelbeträge dar, die je an eine US‑staatliche Universität geflossen sind. Mit der aktuellen Verpflichtung haben die Dells ihre bisherigen Beiträge zur UT Austin auf insgesamt mehr als eine Milliarde Dollar erhöht. Zu früheren Zuwendungen zählen ein Initialbeitrag von 50 Millionen Dollar zur Gründung der Dell Medical School im Jahr 2013 sowie 25 Millionen Dollar für das erste pädiatrische Krankenhaus in Austin im Jahr 2007.

Daneben soll die neue Einrichtung nicht nur Behandlung und Forschung verbinden, sondern auch studentische Förderung unterstützen und die Rechenkapazitäten der Universität ausbauen. Die Universität plant, noch in diesem Jahr mit den Bauarbeiten zu beginnen; die Eröffnung des Campus ist für 2030 vorgesehen. Konkretere Angaben zu Gesamtprojektkosten oder weiteren Finanzierungsquellen wurden nicht genannt.

Unterdessen betonen die Initiatoren, dass die Anlage als integratives Projekt von Medizin, Forschung und Hochleistungsrechnern angelegt sei, mit dem Ziel, die Patientenversorgung zu verbessern und medizinische Forschung voranzutreiben. Weitere Details zur Ausgestaltung der Gebäude, zum Personalbestand oder zu Partnern der Forschung stehen bislang nicht fest.