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Netanjahu: Gegen Hisbollah‑Raketen und Drohnen sind operative und technologische Maßnahmen nötig

Netanjahu hebt anhaltende Gefahr durch 122‑mm‑Raketen und Drohnen hervor; israelische Armee meldet weitere Angriffe in östlichem Bekaa‑Tal und im Süden Libanons trotz Waffenruhe.

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Titelbild: Netanjahu: Gegen Hisbollah‑Raketen und Drohnen sind operative und technologische Maßnahmen nötig
  • Netanjahu fordert Verbindung von militärischem Druck und Technik gegen Raketen- und Drohnenbedrohung
  • Spannungen in Beirut und ablehnende Haltung der Hisbollah verschärfen Lage.

Nach Angaben des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu bleibt die Bedrohung durch Hisbollah‑Raketen und Drohnen zentral und erfordere zugleich operative und technologische Gegenmaßnahmen. Er nannte ausdrücklich die 122‑Millimeter‑Raketen und den Einsatz unbemannter Luftfahrzeuge als die beiden Hauptgefahren, denen Israel begegnen müsse, und betonte, dass dies ein kombiniertes Vorgehen nötig mache.

Gleichzeitig kündigte die israelische Armee Angriffe auf Stellungen in der östlichen Bekaa‑Region sowie im Süden Libanons an. Die Militäraktionen wurden trotz einer von US‑Präsident Donald Trump angekündigten Waffenruhe fortgesetzt; diese hatte am 17. April begonnen und war nach Verhandlungen zwischen US‑, libanesischen und israelischen Vertretern verlängert worden. Unter der Vereinbarung behält sich Israel das Recht vor, gegen geplante, bevorstehende oder laufende Angriffe vorzugehen.

In Beirut verschärfte sich die politische Rhetorik. Präsident Joseph Aoun erklärte, er strebe Verhandlungen mit Israel an, um den Kriegszustand zu beenden, zugleich verurteilte er jene, die seiner Ansicht nach das Land in den Konflikt geführt hätten. Der Hisbollah‑Vizechef Naim Qassem wies direkte Gespräche mit Israel als Sünde zurück und forderte die Regierung auf, von Verhandlungsplänen Abstand zu nehmen. Israels Verteidigungsminister Israel Katz warnte, eine Ablehnung der Gespräche durch die Hisbollah könne katastrophale Folgen für Libanon haben.

Die Gewalt hat nach libanesischen Behörden schon erhebliche Verluste gefordert: Seit dem 2. März seien im Libanon 2.521 Menschen durch die israelischen Angriffe getötet worden. Berichte über Luftangriffe, Artilleriefeuer und örtliche Gefechte entlang der Grenze deuten darauf hin, dass die Waffenruhe nur schwer vollständig durchzusetzen ist. Diese Lage untermauert Netanjahus Forderung nach einer Kombination aus militärischem Druck und technologischen Mitteln, um Raketen und Drohnen effektiver abzuwehren und künftige Angriffe zu verhindern.