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Rory McIlroy verteidigt Masters-Titel knapp vor Scottie Scheffler

McIlroy verteidigt den Masters-Titel und wird der vierte Spieler, dem das gelingt; Sieg mit 12 unter Par, Scheffler liegt einen Schlag zurück

JKCM News 2 Min Lesezeit
Titelbild: Rory McIlroy verteidigt Masters-Titel knapp vor Scottie Scheffler
  • McIlroy bleibt bei 12 unter Par und hält einen knappen Vorsprung in Augusta
  • Scheffler beendet das Turnier einen Schlag hinter dem Sieger.

Nach Angaben aus Augusta gelang Rory McIlroy die erfolgreiche Titelverteidigung beim Masters. Der 36-jährige Nordire gewann das Turnier mit insgesamt 12 unter Par und sicherte sich den Triumph mit nur einem Schlag Vorsprung auf den Weltranglistenersten Scottie Scheffler.

Im Mittelpunkt der Schlussrunde stand McIlroys mentale Stärke: Trotz eines Doppelbogeys auf der 4 und eines weiteren Fehlers auf der 6 büßte er einen zuvor komfortablen Vorsprung ein, ließ sich aber nicht aus dem Konzept bringen. Entscheidend waren Birdies auf den Bahnen 7, 8, 12 und 13, die sein Ergebnis stabilisierten; die Schlussrunde schloss er mit einer 71 ab.

Zugleich schrieb McIlroy erneut Masters-Geschichte. Er ist nun erst der vierte Spieler, dem die Titelverteidigung in Augusta gelingt, nach Jack Nicklaus, Nick Faldo und Tiger Woods. Mit seinem sechsten Major-Sieg zog er in der Zahl der Major-Erfolge an Seve Ballesteros vorbei. Bei der Siegerehrung richtete er emotionale Worte an seine Eltern, die das Geschehen vor Ort verfolgten.

Inzwischen erwies sich Scottie Scheffler als schärfster Verfolger. Der Weltranglistenerste zeigte über weite Strecken konstantes Golf und sammelte vor allem Pars, kam mit einigen späten Birdies noch einmal heran, vermochte aber auf den Grüns nicht alle Chancen zu nutzen, die ihn hätten näherbringen können. Am Ende blieb Scheffler einen Schlag hinter McIlroy zurück.

Daneben war das Turnier von wechselnden Windbedingungen und hoher Anspannung geprägt, die den Druck auf alle Spitzenakteure erhöhten. McIlroy musste in der Schlussphase gegen nervenaufreibende Momente ankämpfen, etwa nachdem er auf der 15. und 16. Probleme hatte, und gelang es dennoch, die letzten Löcher mit der nötigen Souveränität zu spielen. Sein Sieg bestätigt die bemerkenswerte Beständigkeit bei Majors in den vergangenen Jahren.

Gleichzeitig macht dieser knappe Erfolg deutlich, wie eng an der Spitze die Verhältnisse beim Masters sind: Kleine Fehler können entscheidend sein, und das mentale Spiel wird oft zum Zünglein an der Waage. McIlroys Fähigkeit, nach Rückschlägen wieder zuzulegen und die Leitung zu halten, war diesmal ausschlaggebend für den erneuten Triumph in Augusta.