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Schock und Fassungslosigkeit nach Schießerei in größter Moschee von San Diego

Drei Menschen wurden im Islamic Center of San Diego getötet; zwei mutmaßliche Schützen, beide Teenager, starben offenbar durch selbst zugefügte Schusswunden.

The Guardian / JKCM-Redaktion 1 Min Lesezeit
Titelbild: Schock und Fassungslosigkeit nach Schießerei in größter Moschee von San Diego
  • Angehörige und Besucher reagierten bestürzt
  • Einsatzkräfte richteten einen Treffpunkt zur Zusammenführung von Familien ein.

Nach Angaben von Augenzeugen herrschte am Montagnachmittag bestürztes Entsetzen vor dem Islamic Center of San Diego, der größten Moschee im County, nachdem dort drei Menschen erschossen worden waren. Die Polizei errichtete eine weiträumige Absperrung, schwer bewaffnete Einsatzkräfte durchkämmten das Umfeld, und zahlreiche Gemeindemitglieder sammelten sich in der Nähe, um Informationen über Angehörige zu erhalten. Außen angebrachte Bänder und Polizeiwagen prägten das Bild, während Notfallkräfte das Gelände absicherten.

Im Mittelpunkt der Sorge standen unmittelbare Familienkontakte: Die 13-jährige Maya, die nahe der Absperrung stand, erfuhr nach kurzer Suche, dass ihr Großvater nicht im Dienst war und wohlauf blieb. Sie sagte, die Opfer kenne sie von Familienfeiern und von Treffen während des Ramadan. Unter den Getöteten sei ein Sicherheitsmitarbeiter gewesen, den Angehörige als fürsorglich beschrieben und dessen Einsatzbereitschaft hervorgehoben haben.

Zugleich wurde die Tat als Hassverbrechen untersucht. Nach vorliegenden Angaben sollen zwei mutmaßliche Schützen, beide Teenager im Alter von 17 und 18 Jahren, durch selbst zugefügte Schusswunden gestorben sein. Infolge des Vorfalls gingen Schulen in der Umgebung, darunter die Madison High School, in den Lockdown; ein Schüler schilderte, wie Mitschüler und Personal hastig Schutz suchten, bis die Lage von den Einsatzkräften gesichert wurde.