Trump bietet zweiwöchige Aussetzung von Angriffen an, wenn Iran Straße von Hormus öffnet
US‑Präsident Donald Trump bietet an, Bombardements und Angriffe auf den Iran für zwei Wochen auszusetzen, wenn Teheran die Straße von Hormus sofort und vollständig freigibt. Pakistan, Saudi‑Arabien, Ägypten und die Türkei treten als Vermittler auf.
Nach Angaben von US‑Präsident Donald Trump ist er bereit, Angriffe und Bombardierungen gegen den Iran für einen Zeitraum von zwei Wochen auszusetzen, sofern Teheran die Straße von Hormus vollständig, sofort und sicher öffnet. Die Erklärung erfolgte auf seiner Plattform Truth Social und stellt eine kurzfristige Alternative zu zuvor angedrohten Militärschlägen dar.
Im Mittelpunkt seiner Mitteilung steht die Bedingung, dass die Meerenge wieder für den internationalen Schiffsverkehr freigegeben wird. Zugleich bezeichnete Trump die vorgeschlagene Pause als eine beidseitige Waffenruhe und machte die Öffnung der Meerenge zur zentralen Vorbedingung für das Aussetzen von Angriffen.
Nach dem Schritt nannte Trump mehrere Vermittler, die in den Verhandlungen eine Rolle spielen sollen: den pakistanischen Premierminister Shehbaz Sharif sowie Vertreter aus Saudi‑Arabien, Ägypten und der Türkei. Demnach habe Sharif ihn gebeten, von den ultimativ angedrohten Angriffen auf iranische Infrastruktur wie Stromkraftwerke und Brücken abzusehen.
Daneben verweist Trumps Ankündigung auf frühere Drohungen, gezielte Schläge gegen den iranischen Energiesektor und kritische Infrastruktur zu führen, falls Teheran nicht einem Abkommen zustimme. Mit dem jetzt vorgeschlagenen, zeitlich begrenzten Aussetzen militärischer Maßnahmen setzt die US‑Seite die Öffnung der Meerenge als direktes Verhandlungsziel fest.
In wirtschaftlicher Hinsicht ist die Straße von Hormus von hoher Bedeutung, weil durch sie ein erheblicher Anteil des weltweiten Ölexports läuft. Gleichzeitig betonte Trump, dass ein freier Durchgang notwendig sei, um den internationalen Handel mit Öl und Gas zu sichern. Konkrete Zusagen aus Teheran oder eine Bestätigung des Vermittlerkreises zu dem vorgeschlagenen zweiwöchigen Arrangement liegen bislang nicht vor.