Trump trifft in Peking ein zu heiklem Gipfel mit Xi Jinping
Erster Besuch eines amtierenden US‑Präsidenten in China seit fast einem Jahrzehnt; Gespräche konzentrieren sich auf Iran‑Konflikt und Taiwan
- Trump reist mit Wirtschaftsdelegation nach Peking
- zweitägige Gespräche werden vom Krieg im Iran überschattet.
Nach Angaben trifft US‑Präsident Donald Trump am Mittwochabend in Peking ein. Es ist der erste Besuch eines amtierenden US‑Präsidenten in China seit fast zehn Jahren und dauert zwei Tage. Das Gipfeltreffen mit Präsident Xi Jinping gilt als Versuch, nach dem Ausbruch des Iran‑Kriegs geschwächte Machtpositionen und internationales Prestige wiederherzustellen.
Im Mittelpunkt der Gespräche steht der andauernde Krieg im Iran, der die Verhandlungen deutlich überlagern wird. US‑Vertreter hoffen, Peking dazu zu bewegen, Druck auf Teheran auszuüben, damit die Straße von Hormus wieder geöffnet und eine dauerhafte Einstellung der Feindseligkeiten möglich wird. Der Konflikt hat bereits den dritten Monat erreicht und verschärft die Sicherheitslage in der Region.
Gleichzeitig verbindet die Agenda wirtschaftliche und sicherheitspolitische Fragen. Beide Seiten werden demnach über Handelsfragen, Exportkontrollen und regionale Stabilität beraten. Strittig bleiben US‑Exportbeschränkungen und Sanktionen sowie Chinas Handelsüberschuss gegenüber den USA, Themen, die in der Vergangenheit zu massiven Spannungen geführt haben.
Daneben reist Trump mit einer hochrangigen Wirtschaftsdelegation nach Peking, was die Bedeutung wirtschaftlicher Interessen für beide Seiten unterstreicht. Die Teilnahme einflussreicher Unternehmensvertreter signalisiert, dass trotz strategischer Rivalität an bilateraler Kooperation festgehalten wird. Die Gespräche sollen deshalb sowohl kurzfristige Entspannung als auch längerfristige Abstimmungen in zentralen Wirtschaftsfragen anstoßen.