Trumps Ablehnungsquote erreicht Rekordhoch von 62% in neuer Umfrage
Washington Post‑ABC News‑Ipsos‑Umfrage: Hohe Ablehnung wegen Wirtschaftslage und Umgang mit Krieg gegen Iran drückt Trumps Zustimmung
- Ablehnungsquote steigt auf 62%, Zustimmung liegt bei 37%
- besonders schlechte Noten für Lebenshaltungskosten und Kriegsmanagement.
Nach Angaben einer neuen Washington Post‑ABC News‑Ipsos‑Umfrage ist die Ablehnung US‑Präsident Donald Trumps auf 62% gestiegen und erreicht damit den höchsten Wert seiner beiden Amtszeiten. Die Gesamtzustimmung liegt demnach bei 37% und hat sich damit nur leicht von 39% im Februar verschlechtert, doch die negativen Bewertungen sind in mehreren Schlüsselbereichen ausgeprägter geworden.
Im Mittelpunkt der Kritik stehen demnach die Wirtschaftspolitik und das Management des seit Februar geführten Kriegs gegen Iran. Nur 23% der Befragten billigen Trumps Umgang mit den Lebenshaltungskosten; 76% sprechen sich dagegen aus. Beim Umgang mit dem Krieg liegt die Ablehnung bei 66%, während 32% zustimmen. Diese Werte machen deutlich, dass wirtschaftliche Sorgen und außenpolitische Entscheidungen die Zustimmung stark belasten.
Zugleich zeigt die Erhebung ein deutliches Gefühl der Fehlentwicklung: Etwa zwei Drittel der Befragten sind der Ansicht, das Land bewege sich in die falsche Richtung. Trump verzeichnet eine Mehrheit der Unzufriedenheit in allen gemessenen Politikfeldern; besonders markant sind die Verluste bei Unabhängigen und bei parteinahen Unentschiedenen. Unter Unabhängigen insgesamt sank die Zustimmung auf 25%, bei republiknahen Unabhängigen fiel sie auf ein neues Tief von 56%.
Innerhalb der Republikaner bleibt Trumps Unterstützung zwar hoch: 85% der Parteianhänger sprechen sich weiterhin für ihn aus. Allerdings hat die Zahl derjenigen, die ihn stark befürworten, deutlich abgenommen und ging von 53% auf 45% zurück. Das zeigt, dass die Basis zwar weitgehend hinter ihm steht, sich aber weniger fest an ihn bindet als zuvor.
Daneben ermittelte die Umfrage breite Skepsis gegenüber Trumps Persönlichkeit und Amtsfähigkeit. Etwa sieben von zehn Befragten gaben an, ihn nicht für ehrlich und vertrauenswürdig zu halten; rund sechs von zehn äußerten Zweifel an seiner geistigen Schärfe für das Amt. Diese Bewertungen dürften die politische Lage der Republikaner in den anstehenden Wahlen zusätzlich erschweren.