West Ham demontiert Wolves 4:0 und verlässt Abstiegszone – Tottenham rutscht in ungewohntes Terrain
Zwei Doppelpacker katapultieren West Ham aus der Abstiegszone; Tottenham rutscht nach 31 Spielen in ungewohntes Terrain.
Nach Angaben der Spielberichterstattung gewann West Ham am Freitagabend im London Stadium mit 4:0 gegen Wolverhampton Wanderers und kletterte damit aus der Premier‑League‑Abstiegszone. Taty Castellanos und Konstantinos Mavropanos trafen jeweils zweimal; das Resultat ist die bislang größte Saisonniederlage für die Gäste und verlieh den Hausherren spürbar Auftrieb.
Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht jedoch das Schicksal von Tottenham Hotspur: Durch die Pleite von Wolverhampton rutscht Tottenham nach 31 Saisonspielen in die Abstiegszone – ein Rang, den der Klub in der Premier‑League‑Ära bisher nicht nach so vielen Spielen belegt hatte. Nur drei Punkte trennen momentan vier Teams im Rennen um den drittletzten Platz, was die verbleibenden Partien deutlich an Bedeutung gewinnen lässt.
Zugleich warnten historische Daten davor, die Situation zu bagatellisieren: In 31 Premier‑League‑Saisons wurde eine Mannschaft, die nach 31 Spielen auf dem 18. Platz lag, in 21 Fällen am Saisonende abgestiegen. Andererseits zeigen Zahlen auch Nuancen: Von 17 Teams, die nach 31 Spielen 30 Punkte auf dem Konto hatten, wurden sechs letztlich relegiert. Diese widersprüchlichen Signale unterstreichen, wie eng und unberechenbar das Saisonfinale noch werden kann.
Der West‑Ham‑Trainer Nuno Espírito Santo würdigte den Sieg als wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt, mahnte aber zur Vorsicht und verwies auf die noch ausstehenden Aufgaben. Die Mannschaft und die Fans hätten einen Abend voller Energie erlebt, der dem Team neue Zuversicht geben soll, doch der Coach betonte, dass weiter gearbeitet werden müsse.
In unmittelbarer Perspektive stehen für beide Klubs richtungsweisende Begegnungen an: Tottenham trifft in seinem nächsten Spiel auf Sunderland, während West Ham kurz darauf beim Crystal Palace gastiert. Die Resultate dieser Partien dürften entscheidend dafür sein, ob die Euphorie in East London Bestand hat oder ob sich die Lage dort wie auch bei den Spurs schnell wieder zuspitzen kann.