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Ankläger legen Selfies des mutmaßlichen Schützen vom Hotel vor und beantragen Haft

US-Staatsanwaltschaft legt Fotos, E‑Mails und Waffenbeschreibungen vor und beantragt Untersuchungshaft mit Haftstrafen bis lebenslänglich.

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Titelbild: Ankläger legen Selfies des mutmaßlichen Schützen vom Hotel vor und beantragen Haft
  • Selfies zeigen den Beschuldigten im Anzug mit Schusswaffen und Messern
  • die Anklage spricht von überwältigendem Beweismaterial.

Nach Angaben der Bundesstaatsanwaltschaft legten Ermittler dem Gericht zwei Selfies des mutmaßlichen Schützen vom White House Correspondents' Dinner vor. Auf den Aufnahmen steht der Beschuldigte vor einem Spiegel in einem schwarzen Anzug, trägt zwei Schusswaffen und mehrere Messer am Gürtel und zeigt ein leichtes Grinsen, wie aus der Einreichung hervorgeht.

Zugleich beantragte die Anklage die Untersuchungshaft bis zum Prozessbeginn. Sie begründet das mit einem nach ihrer Darstellung überwältigenden Beweismaterial, das auf eine wochenlange Planung eines Anschlags auf Ex‑Präsident Donald Trump hindeute; die Anklage stellt mögliche Haftstrafen bis zur lebenslangen Freiheitsstrafe und eine zwingende Mindeststrafe von zehn Jahren in Aussicht.

Daneben nennen die Einreichungen frühere Waffenerwerbe des Beschuldigten, die erste im Oktober 2023 und die Schrotflinte im August 2025, sowie weitere Details zur mutmaßlichen Tatplanung. Der Beschuldigte hat demnach bislang keine förmliche Erklärung abgegeben; die Anklage führt an, dass neben dem versuchten Anschlag auf Trump auch mögliche Anschlagspläne gegen Regierungsmitglieder erwähnt würden, weshalb sie die Sicherungsverwahrung bis zum Prozessbeginn beantragt hat.