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Ein Toter und sechs Verletzte nach Schüssen in Chick‑fil‑A in New Jersey

Bei einer Schießerei am Samstagabend in einem Chick‑fil‑A in Union Township, New Jersey, wurde ein Mensch getötet und sechs weitere verletzt; Ermittler bezeichnen die Tat nicht als zufällig, Festnahmen stehen noch aus.

JKCM News Redaktion 2 Min Lesezeit
Titelbild: Ein Toter und sechs Verletzte nach Schüssen in Chick‑fil‑A in New Jersey
  • Die Schüsse fielen gegen 21 Uhr an der Route 22
  • Behörden zufolge besteht derzeit keine akute Gefahr für die Allgemeinheit.

Nach Angaben der Ermittler wurden am Samstagabend in einem Chick‑fil‑A in Union Township sieben Menschen durch Schüsse getroffen; eine Person verstarb noch am Tatort, sechs weitere erlitten Verletzungen, die als nicht lebensbedrohlich eingestuft wurden. Der Vorfall ereignete sich gegen 21 Uhr in der 2300er Block‑Region der Route 22. Die Staatsanwaltschaft des Countys bestätigte die Zahl der Opfer und kündigte an, die Untersuchungen fortzusetzen.

Im Mittelpunkt der vorläufigen Ermittlungen steht nach Angaben der Behörden, dass es sich offenbar nicht um ein zufälliges Verbrechen handelte. Bis zum Sonntagmittag wurden demnach keine Festnahmen gemeldet. Zugleich betonten die Ermittler, dass derzeit keine fortbestehende Gefahr für die Allgemeinheit bestehe, während Spurensicherung und Befragungen weiterhin andauerten.

Daneben berichteten Augenzeugen, mehrere maskierte Personen hätten das Restaurant betreten und Panik verursacht. Ein veröffentlichtes Videomaterial beziehungsweise eine Dashboardaufnahme soll einen Mann zeigen, der mit einer Pistole in der Hand vom Ort des Geschehens wegläuft. Angehörige und Bekannte von Mitarbeitenden warteten nach Medienberichten noch lange vor dem Lokal, während einige Angestellte zunächst im Gebäude blieben.

Unterdessen führte eine Datensammlung zur Waffengewalt den Angriff als die hundertste dokumentierte Massenschießerei in den USA in diesem Jahr, nach ihrer Definition von Vorfällen mit vier oder mehr Verletzten oder Getöteten. Diese Einordnung wurde in begleitenden Kontextberichten genannt. Die Zählung stellt den Vorfall in eine breitere Debatte über Schusswaffengewalt in den Vereinigten Staaten.

Nach dem Schritt, die Ermittlungen zu koordinieren, erklärten lokale Politiker, sie stünden in engem Kontakt mit den Behörden vor Ort. Die Gouverneurin erklärte, sie sei über den Einsatz informiert worden und sprach den Verletzten und ihren Familien Mitgefühl aus. Die Bürgermeisterin von Union Township sagte, die Gemeinde sei erschüttert und wolle geschlossen reagieren; die Township hat rund 60.000 Einwohner und liegt circa 27 Kilometer westlich von New York City.