Explosion und Feuer in Wohnhaus in Dallas: Mindestens drei Tote, darunter ein Kind
Großbrand nach Explosion in zweistöckigem Wohnhaus in Oak Cliff; Einsatzkräfte fanden ausgebrannte Bereiche und suchen weiter nach Opfern.
- Explosion erschüttert Wohnanlage südlich der Innenstadt von Dallas
- Betreiber sagt, eine Fremdfirma habe offenbar eine Pipeline beschädigt.
Nach Angaben von Einsatzkräften erschütterte am Donnerstag eine Explosion ein zweistöckiges Wohngebäude im Oak Cliff‑Viertel südlich der Innenstadt von Dallas und löste einen großflächigen Brand aus. Feuerwehrsprecher bestätigten, dass mindestens drei Menschen, darunter ein Kind, im Feuer ums Leben kamen. Vor Ort fanden Rettungskräfte ausgebrannte Bereiche des Komplexes vor und suchten nach weiteren Opfern.
Zugleich meldete Dallas Fire‑Rescue, dass mindestens fünf weitere Personen mit Verletzungen in Krankenhäuser gebracht wurden. Der Sprecher Jason Evans sagte, die Detonation habe während eines Einsatzes wegen eines gemeldeten Gasgeruchs im Wohnkomplex stattgefunden; kurz darauf war eine hohe, schwarze Rauchsäule über der Gegend sichtbar. Feuerwehrleute und Rettungsteams hätten sofort mit Brandbekämpfung und der Evakuierung der umliegenden Gebäude begonnen.
Inzwischen teilte Atmos Energy, ein regionaler Erdgasversorger, mit, dass Feuerwehrbeamte dem Unternehmen mitgeteilt hätten, eine Baufirma, die nicht zu Atmos gehöre, habe in der Nähe des Brandortes eine Pipeline beschädigt. Die Mitteilung enthielt keine weiteren technischen Details zur Art der Beschädigung oder zum genauen Hergang der Arbeiten. Atmos betonte, dass die Information von Einsatzkräften stamme und nannte keine zusätzlichen Spezifika.
Unterdessen setzen Ermittler und Einsatzkräfte die Untersuchungen zur Ursache der Explosion und des daraus resultierenden Feuers fort. Die Beschädigung einer Pipeline durch Bautätigkeiten sowie der zuvor gemeldete Gasgeruch gelten als unmittelbare Ansatzpunkte der Ermittlungen. Behörden gaben bislang keine abschließende Erklärung zur Explosionsursache ab und nannten auch keine Hinweise auf mögliche weitere Opfer. Einsatzleiter kündigten an, die Lage solange gesichert zu halten, bis Brandherde vollständig gelöscht und die Umgebung auf Gefahren überprüft worden sei.