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Extreme Hitze‑Warnung für unteren Grand Canyon: Temperaturen bis zu 44,4°C erwartet

Das US National Weather Service hat für Teile des Grand Canyon eine extreme Hitze‑Warnung herausgegeben, nachdem in letzter Zeit mehrere hitzebedingte Todesfälle im Park registriert wurden.

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Titelbild: Extreme Hitze‑Warnung für unteren Grand Canyon: Temperaturen bis zu 44,4°C erwartet
  • Wetterbehörde warnt vor akutem Risiko für Wanderer
  • Aufenthalte im Inner Canyon zwischen 10 und 16 Uhr sollen vermieden werden.

Die Kernentwicklung: Für die unteren Bereiche des Grand Canyon gilt ab Montagmorgen eine extreme Heat Watch, weil Temperaturen über 37,7°C erwartet werden und örtlich bis zu 44,4°C erreichen können. Die Warnung ist von 10:00 Uhr Ortszeit am Montag bis 19:00 Uhr am Dienstag angesetzt und richtet sich an Besucher der besonders betroffenen Inner‑Canyon‑Abschnitte unterhalb von 1.219 Metern.

Im Mittelpunkt der Warnung stehen Wanderwege im Inner Canyon, wo die Vorhersagen Tagestemperaturen zwischen etwa 36,1°C in Havasupai Gardens und bis zu 43,8°C am Phantom Ranch prognostizieren. Unter diesen Bedingungen kann die Kombination aus Hitze und körperlicher Anstrengung schnell zu Dehydrierung, Hitzekrämpfen oder Hitzschlag führen. Personen ohne wirksame Kühlung oder ausreichende Flüssigkeitszufuhr seien besonders gefährdet, vor allem bei längeren Aufenthalten im Freien.

Der Schritt zur Ausgabe der extreme Heat Watch folgt auf mehrere kürzliche Todesfälle im Park. Ranger und Rettungskräfte reagierten auf zwei hitzebedingte Vorfälle Mitte Juni, die zusammen drei Tote forderten; zudem war Anfang Juni ein 18‑jähriger Mann an hitzebedingten Symptomen gestorben. In den beiden jüngsten Fällen befanden sich die Verstorbenen auf Trails im Inner Canyon, einem Bereich, in dem die Temperaturen zur Mittagszeit im Schatten über 42,8°C liegen können. Die Ermittlungen zu den Vorfällen laufen weiterhin.

Wetterbehörden raten Wanderern dringend, Aufenthalte im Inner Canyon zwischen 10:00 und 16:00 Uhr zu vermeiden und körperliche Anstrengung in der heißesten Tagesphase zu unterlassen. Die erhöhte Gefährdungslage hat unmittelbare Auswirkungen auf den Parkbetrieb und die Rettungslogistik; trotz schneller Reaktion und Luftunterstützung wurden die Betroffenen tot aufgefunden, bevor Hilfemaßnahmen greifen konnten.

Zugleich erstrecken sich Hitzewarnungen über mehrere Bundesstaaten: Für Teile Oregons, Kaliforniens und Arizonas gelten ähnliche Warnungen, und auch in Texas werden dreistellige Fahrenheit‑Werte erwartet. In Arizona wurden zudem Evakuierungsanordnungen für einige Gemeinden nahe Sedona erlassen, während Feuerwehrkräfte einen Brand im Oak Creek Canyon bekämpfen.