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Families of eight women killed confront the Gilgo Beach serial killer: ‘Save a spot in hell’

Im Prozess gegen den als Gilgo‑Beach‑Killer bezeichneten Rex Heuermann verhängte ein Richter lebenslange Haft ohne Möglichkeit auf Bewährung, nachdem Angehörige der acht Opfer bewegte Stellungnahmen abgegeben hatten.

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Titelbild: Families of eight women killed confront the Gilgo Beach serial killer: ‘Save a spot in hell’
  • Familienangehörige beschrieben langanhaltende Traumata und forderten Gerechtigkeit
  • der Angeklagte äußerte kurz vor dem Urteil eine knappe Entschuldigung, die der Richter zurückwies.

Die Kernentwicklung: Ein Richter in Riverhead, New York, verurteilte den 62‑jährigen Rex Heuermann zu lebenslanger Haft ohne Bewährung, nachdem mehrere Angehörige der acht getöteten Frauen im Gerichtssaal ihre Verletzung und Wut offenbart hatten.

Heuermann, ein Manhattaner, hatte im April sieben Tötungen gestanden und den Tod einer achten Frau zugegeben. Kurz vor der Urteilsverkündung sprach er eine knappe, allgemein gehaltene Entschuldigung, die der Richter als unzureichend zurückwies. Richter Timothy Mazzei nannte den Verurteilten während der Anhörung einen ekelerregenden und erbärmlichen, kleinen Mann und bezeichnete dessen Verhalten als feige.

Im Mittelpunkt der Verhandlungen standen die Stimmen der Hinterbliebenen, die das Ausmaß persönlicher Verluste schilderten und die bleibenden Folgen betonten. Kimberly Overstreet, Schwester von Amber Costello, bezeichnete Heuermann als wütenden, mörderischen Sexualsüchtigen. Liliana Waterman, deren Mutter Megan Waterman getötet wurde, berichtete, wie sie als Kind durch die spätere Enthüllung des Verbrechens traumatisiert wurde und lange Zeit keinen Platz für Zugehörigkeit fand. Weitere Angehörige wie Elizabeth Meserve, Jasmine Robinson und JoAnn Mack schilderten Schmerz, Entrüstung und die Unwiederbringlichkeit der abgeschnittenen Lebensentwürfe ihrer Verwandten.

Daneben beschrieben Familienmitglieder weitere demütigende Details der Taten. Eine Schwester eines Opfers sagte aus, Heuermann habe sie mit dem Telefon der Getöteten angerufen und getäuscht; sie forderte in ihrer Stellungnahme, Heuermann möge ihr im ‚Himmel‘ keinen Platz, sondern in der Hölle freihalten. Andere Redner erinnerten daran, wie der Verlust das tägliche Leben und die psychische Gesundheit der Zurückgebliebenen dauerhaft erschütterte.

Zugleich äußerte der Staatsanwalt, die Gräueltaten hätten nicht nur Leben ausgelöscht, sondern auch langjährige seelische Schäden hinterlassen. Als das Urteil verlesen wurde, entluden sich Emotionen im Saal: Rufe, Applaus und vereinzelte Beschimpfungen folgten der Anweisung des Richters, den Angeklagten aus dem Gerichtssaal zu entfernen.

Abschließend betonten mehrere Angehörige, dass die Verurteilung zwar Gerechtigkeit bewirke, den Verlust jedoch nicht rückgängig machen könne. Die Aussagen im Gerichtssaal lieferten ein eindringliches Bild der anhaltenden Schäden für die Familien und untermauerten die Schwere des verhängten Strafmaßes.