Heftige kurze Auseinandersetzung zwischen Geno Auriemma und Dawn Staley nach South Carolinas Sieg gegen UConn
South Carolina beendet UConns 54 Spiele andauernde Serie; am Ende der Halbfinalpartie der Frauen-NCAA kam es zu einer kurzen, hitzigen Auseinandersetzung zwischen den beiden Trainern, die später beide relativierten.
- Am Schiedsrichtertisch trafen die beiden erfolgreichsten Trainerinnen des College-Basketballs mit 0,1 Sekunden auf der Uhr aufeinander
- Assistenten mussten schlichtend eingreifen, beide Trainer betonten anschließend, das
South Carolina hat im Final Four der Frauen-NCAA den bis dahin ungeschlagenen Favoriten UConn mit 62:48 bezwungen und damit die 54 Spiele umfassende Siegesserie der Huskies beendet. Die Entscheidung brachte nicht nur das Ausscheiden der Huskies, sondern auch eine kurze verbale Konfrontation zwischen den beiden Trainerinnen Dawn Staley (South Carolina) und Geno Auriemma (UConn) mit sich, die unmittelbar vor dem Spielende am Schiedsrichtertisch stattfand.
Mit 0,1 Sekunden auf der Uhr trafen die beiden an der Seitenlinie aufeinander. Auriemma schien zunächst die Hand auszustrecken, reagierte dann lautstark, woraufhin Staley wiederum erwiderte. Assistenten beider Teams eilten herbei, um die Situation zu entschärfen, bevor UConn den Ball einwarf, um das Spiel endgültig zu beenden. Spielerinnen beider Mannschaften gaben sich anschließend die Hand, während die Huskies unmittelbar danach den Gang in den Spielertunnel antraten.
Staley sagte nach dem Spiel, sie habe nichts bewusst falsch gemacht und sei überrascht über Auriemmas Reaktion. Sie verwies darauf, vor dem Spiel Mitglieder von UConns Trainerstab die Hand geschüttelt zu haben. Auriemma kommentierte den Vorfall knapp mit den Worten «Es war nichts. Ich habe gesagt, was ich sagen musste.» Beide betonten, die Szene dürfe die Leistung auf dem Feld und den Triumph South Carolinas nicht überschatten.
Die Auseinandersetzung folgte einem intensiv geführten Halbfinale, in dem UConn offensiv deutlich hinter den Erwartungen blieb und Schlüsselspielerinnen nicht wie gewohnt trafen. Bereits zu Beginn des vierten Viertels hatte Auriemma in einem Interview seinen Unmut über die Spielleitung geäußert und Kritik an mehreren Pfiffen sowie an einer gerissenen Trikotöffnung eines Spielers geäußert. Weder er noch Staley gingen in ihren Presseauftritten detailliert auf den genauen Wortlaut des Austauschs ein; beide hoben stattdessen das Erreichte für ihre Teams hervor und richteten den Blick auf die weiteren Aufgaben.
Das Ergebnis sichert South Carolina die Rückkehr ins Finalspiel und beendet zugleich eine lange Dominanz der Huskies. Trotz der kurzen Konfrontation blieb der Fokus der beteiligten Trainerinnen nach eigenen Angaben auf den sportlichen Leistungen und der Vorbereitung auf die nächsten Schritte gerichtet.