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Jill Biden: Öffentlicher Druck habe Joe Biden zum Rückzug aus dem Rennen 2024 veranlasst

Bei einer Buchveranstaltung in New York sagte die frühere First Lady, ihr Mann habe ihr nach der Debatte erklärt: Jilly, ich hatte keine Wahl. Joe Biden war bei dem Event anwesend.

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Titelbild: Jill Biden: Öffentlicher Druck habe Joe Biden zum Rückzug aus dem Rennen 2024 veranlasst
Jill Biden berichtet, wie öffentliche Kritik aus der eigenen Partei schließlich zur Entscheidung führte, sich aus dem Präsidentschaftsrennen 2024 zurückzuziehen.

Nach Angaben von Jill Biden fiel die Entscheidung ihres Mannes, sich aus dem Präsidentschaftsrennen 2024 zurückzuziehen, unter starkem Druck aus den Reihen der Demokratischen Partei. Bei der Vorstellung ihres neuen Buches View from the East Wing in New York erinnerte sie an die Zeit nach jener Debatte, die als Wendepunkt gilt, und zitierte Joe Biden mit den Worten: Jilly, I had no choice – zu Deutsch: Jilly, ich hatte keine Wahl.

Die Veranstaltung fand im 92nd Street Y statt und wurde von Whoopi Goldberg moderiert. Joe Biden war im Publikum und erhielt zwei Standing Ovations; seine Frau schilderte, dass sie beide nach der Debatte zutiefst erschüttert gewesen seien. Jill Biden beklagte, dass öffentliche Äußerungen selbst vermeintlich enger Vertrauter dem Paar großen Schmerz zugefügt hätten, besonders wenn diese auf TV-Auftritten, in Kommentaren oder Meinungsbeiträgen öffentlich gemacht worden seien.

Sie machte deutlich, dass der Druck aus der Partei schließlich ausschlaggebend gewesen sei. Gleichzeitig betonte sie, sie habe ihren Mann unabhängig von dessen Entscheidung unterstützt; die letztliche Wahl liege allein bei ihm, weil er damit leben müsse. Goldberg wies auf Berichte hin, wonach Jill Biden nach der Debatte dazu gedrängt worden sei, ihren Mann zum Bleiben zu bewegen; sie antwortete, dass die Entscheidung Joe Biden persönlich treffen musste.

Während des Gesprächs sprach Jill Biden auch über einen Moment in der Debatte, den sie als besonders beängstigend empfand und bei dem sie befürchtete, ihr Mann könne einen Schlaganfall erlitten haben. Sie nannte das Ereignis inexplicable und sagte, es habe sie tief erschreckt. Zudem erwähnte sie die spätere Krebsdiagnose ihres Mannes: Die Feststellung einer metastasierten Krebserkrankung habe dem Leben eine veränderte Perspektive verliehen.