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Justizministerium klagt fünf Männer wegen angeblicher Planung eines Anschlags auf UFC‑Event am Weißen Haus an

Bundesbehörden werfen einer Gruppe vor, mit Sprengstoffdrohnen und Scharfschützen einen Anschlag auf das UFC‑Event Freedom 250 auf der Südwiese des Weißen Hauses geplant zu haben; Festnahmen erfolgten in vier Bundesstaaten.

JKCM News Redaktion 2 Min Lesezeit
Titelbild: Justizministerium klagt fünf Männer wegen angeblicher Planung eines Anschlags auf UFC‑Event am Weißen Haus an
Die Ermittler sprechen von einer koordinierten, bundesstaatenübergreifenden Aktion zur Verhinderung eines Massenangriffs auf das UFC‑Event auf der Südwiese des Weißen Hauses.

Die Kernentwicklung: Das US‑Justizministerium hat Anklage gegen fünf Männer erhoben, die beschuldigt werden, einen Anschlag auf das UFC‑Event Freedom 250 auf der Südwiese des Weißen Hauses geplant zu haben. Den Angeklagten wird zur Last gelegt, eine Kombination aus mit Sprengstoff beladenen Drohnen und nachfolgendem Scharfschützenfeuer vorbereitet zu haben, um Regierungsvertreter und weitere Teilnehmende zu töten.

Zugleich führten Ermittlungen zu Festnahmen in mehreren Bundesstaaten. Die FBI‑Operation endete mit Verhaftungen in Ohio, Missouri, Nebraska und Kalifornien. Die Beschuldigten sind namentlich benannt: Tycen C. Proper, 19, aus Danville (Ohio); Bryan Omar Roa, 24, aus Calimesa (Kalifornien); Michael Alan Thomas, 32, aus Pinon Hills (Kalifornien); Daniel K. Eskridge, 32, aus Kidder (Missouri); und Abraham Hermosillo Alvarez, 31, aus Omaha (Nebraska). Ermittler stufen die Gruppe als Verschwörer ein, die Waffen beschafft und konkrete Einsatzpläne ausgearbeitet habe.

Im Mittelpunkt der Anklage steht die offenbar geplante Taktik: Explosionen durch ferngesteuerte, mit Sprengstoff bestückte Drohnen sollten Panik und Evakuierungen auslösen, in deren Folge angeblich sogenannte High‑Value‑Targets durch Scharfschützen angegriffen werden sollten. Die Anklagebehörden beschreiben das Vorhaben als Versuch, ein Massen‑Opferereignis herbeizuführen und gezielt Regierungsvertreter innerhalb der fliehenden Menge ins Visier zu nehmen.

Daneben enthalten Gerichtsunterlagen nähere Angaben zu einem der Beschuldigten. Demnach hatte die Mutter eines der Männer die Polizei alarmiert, nachdem sie dessen Waffenankäufe und beunruhigende Online‑Kommunikationen bemerkt hatte; der Mann wurde daraufhin zeitweise in eine Klinik eingewiesen. In Gesprächen mit Betreuern soll er Kontakte in Online‑Gruppen erwähnt haben, in denen sich Mitglieder als ehemalige Militärangehörige und als christlich orientiert darstellten und politische Feindbilder formulierten.

Unterdessen betonen Behörden, dass durch das schnelle Eingreifen Schlimmeres verhindert worden sei. Die Ermittler charakterisieren die Maßnahme als koordinierte, bundesstaatenübergreifende Aktion, die darauf abzielte, den mutmaßlichen Anschlag vor seiner Ausführung zu stoppen. Die Untersuchungen dauern an; weitere strafrechtliche Schritte und Details sollen im Verlauf der laufenden Verfahren vor Gericht erörtert werden.

Der unmittelbare Effekt war die Abwendung eines geplanten Gewaltakts bei einer stark frequentierten öffentlichen Veranstaltung vor dem Weißen Haus. Ausführlichere Informationen zu Beweismitteln, möglichen weiteren Beteiligten und konkreten Tatvorbereitungen werden in den kommenden Gerichtsverfahren geprüft.