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Keine Einigung zwischen USA und Iran — Trump sagt, er sei nicht in Eile

Verhandlungen über Ende des Konflikts stocken; Präsident verlangt dauerhafte Atomgarantien und die Wiederöffnung der Straße von Hormus

JKCM News Redaktion 2 Min Lesezeit
Titelbild: Keine Einigung zwischen USA und Iran — Trump sagt, er sei nicht in Eile
  • USA und Iran haben noch keinen Friedensvertrag unterzeichnet
  • Trump betont, er wolle kein überstürztes Abkommen und droht im Extremfall mit militärischen Schritten.

Nach Angaben von US-Stellen besteht weiterhin keine Vereinbarung zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran, die den seit Monaten andauernden Konflikt beenden würde. Präsident Donald Trump sagte in einem Interview, er sei nicht in Eile, einen Abschluss zu erzwingen, und stelle Bedingungen, die Iran dauerhaft vom Erwerb einer Kernwaffe abhalten müssten.

Im Mittelpunkt der Gespräche stehen demnach dauerhafte Sicherheitsgarantien und die Kontrolle nuklearer Materialien. Die Delegationen beider Seiten verhandeln nach Darstellung von Beteiligten seit Wochen; zugleich ruht der Konflikt in einer fragilen Feuerpause. Trump betonte, er bevorzuge zwar eine rasche Lösung, werde jedoch keinen Pakt akzeptieren, der aus seiner Sicht nicht die gewünschten Garantien liefere.

Nach dem Schritt, die möglichen Abkommen zu prüfen, machte der Präsident deutlich, dass die US-Regierung bei einem Scheitern der Gespräche nicht vor zusätzlichen militärischen Maßnahmen zurückschrecken werde. Er verlangte, Iran dürfe in keinem Friedensvertrag die Möglichkeit zum Erwerb einer Atombombe erhalten und die Straße von Hormus müsse unverzüglich wieder für den Schiffsverkehr geöffnet werden, ein wiederkehrender Streitpunkt in den bisherigen Verhandlungen.

Zugleich sind die wirtschaftlichen Folgen des Konflikts spürbar: Handelsrouten wie die Straße von Hormus bleiben stellenweise blockiert, was Öltransporte beeinträchtigt. Die Passage, die rund ein Fünftel des weltweiten Öls transportiert, gilt weiterhin weitgehend als unpassierbar. In den USA lag der durchschnittliche Benzinpreis zuletzt bei etwa 4,34 US-Dollar pro Gallone, eine Entwicklung, die die Belastung der Energiemärkte durch die Krise widerspiegelt.

Daneben bat Trump Berichten zufolge um redaktionelle Änderungen in einem vorgeschlagenen Abkommen, unter anderem zur Handhabung iranischer nuklearer Materialien und zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus. Konkrete Verhandlungstexte oder ein verbindlicher Fahrplan für weitere Treffen wurden bislang nicht veröffentlicht; die Gespräche bleiben offen und haben noch zu keinem unterschriebenen Abschluss geführt.