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Keine Einigung zwischen USA und Iran: Trump signalisiert keine Eile und droht mit Militärschlag

Verhandlungen ohne Abschluss; Präsident besteht auf dauerhaftem Verzicht Irans auf Atomwaffen und auf Wiederöffnung der Straße von Hormus

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Titelbild: Keine Einigung zwischen USA und Iran: Trump signalisiert keine Eile und droht mit Militärschlag
US-Präsident Donald Trump sagte in einem Fernsehinterview, er sei nicht in Eile, drohte jedoch, die Verhandlungen notfalls militärisch zu beenden.

Nach Angaben aus Washington ist zwischen den USA und Iran bislang keine Vereinbarung zustande gekommen, die den seit Monaten anhaltenden Krieg beendet. Präsident Donald Trump erklärte in einem Fernsehinterview, er sei not in a hurry, bestehe aber auf einem Abkommen, das Iran dauerhaft am Erwerb von Kernwaffen hindert. Eine formelle Unterzeichnung steht demnach noch aus, während Verhandler beider Seiten weiter an einem Kompromiss arbeiten.

Im Mittelpunkt der Gespräche stehen Bedingungen, die die USA als unabdingbar bezeichnen: die sofortige Wiederöffnung der Straße von Hormus und eine dauerhafte Zusage Irans, keine Atomwaffen zu erwerben. Trump betonte, er wolle kein übereiltes Abkommen eingehen, weil schnelle Entscheidungen seiner Ansicht nach zu schlechten Ergebnissen führen können. Zugleich machte er deutlich, dass er auf ein Ergebnis drängt, das den US-Forderungen gerecht wird.

Nach dem Schritt zu einem erneuten Interviewhinweis kündigte der Präsident an, die US-Regierung behalte sich vor, das Verfahren notfalls militärisch zu beenden, sollten die Verhandlungen scheitern. Er sagte, man strebe eine zügige Lösung an, sei aber nicht bereit, «voreilige Zugeständnisse» zu machen. Damit unterstrich Trump, dass ein Scheitern der Verhandlungen auch eine Fortsetzung oder Eskalation der militärischen Option zur Folge haben könne.

Zugleich haben die Kämpfe und die Schließung der Straße von Hormus bereits spürbare wirtschaftliche Folgen. Die Blockade der Schifffahrtsroute hat den globalen Ölhandel behindert und zu einem Anstieg der Energiepreise geführt. In den USA lag der durchschnittliche Benzinpreis am Sonntag bei etwa 4,34 US-Dollar pro Gallone, ein Indikator für die unmittelbaren Verbraucherkosten, die aus der Störung der Lieferketten resultieren.

Daneben verlangt die US-Seite Änderungen an Formulierungen des vorliegenden Vertragsentwurfs. Nach Angaben aus der Berichterstattung forderte Trump unter anderem Anpassungen zur Handhabung von nuklearem Material und zur Öffnung der Schifffahrtsroute. Unklar blieb, wie schnell sich aus den laufenden Abstimmungen ein verbindlicher Text ergibt; Verhandlungsführer setzen derweil die Gespräche fort, solange die Waffenruhe Bestand hat.