Lincoln Memorial Reflecting Pool soll erneut ausgelassen werden nach Trumps Aussagen über Vandalismus
Trump macht angebliche 'Vandalen' für Algenbefall und abblätternde Farbe verantwortlich; temporäre Genehmigung für Entleerung des Beckens liegt vor
- Der Präsident forderte die Entleerung des Beckens und nannte Festnahmen
- Beobachter vor Ort konnten sichtbare Schäden jedoch nicht eindeutig feststellen.
Die Kernentwicklung: Das Reflecting Pool vor dem Lincoln Memorial soll erneut entleert werden, nachdem Präsident Donald Trump erklärt hatte, fünf Personen seien wegen Vandalismus festgenommen worden und weitere fünf stünden unter Untersuchung. Er machte diese Festnahmen für das Auftreten von Algenblüten und das Abplatzen der frisch aufgetragenen Farbe verantwortlich und forderte Reparaturmaßnahmen am rund 14 Millionen Dollar teuren Renovierungsprojekt.
Zugleich beschrieb die Darstellung einen Vorfall mit einem bekannten Sportler: Ein ehemaliger Olympiateilnehmer sei von der Parkpolizei wegen einer Ordnungswidrigkeit festgenommen worden, nachdem er einer Neugier folgend eine abgelöste Farbfläche berührt habe. Beobachter, die das Becken am Sonntag aufsuchten, konnten nach eigenen Angaben jedoch keine klar erkennbaren Spuren des von Trump beschriebenen Einschnitts feststellen. Damit bleiben die konkreten Ursachen für die Beschädigungen weiterhin unklar.
Daneben liegt eine temporäre Entsorgungsgenehmigung der lokalen Wasserbehörde vor, die es der zuständigen Parkverwaltung ermöglicht, das Wasser in einen Abwasserkanal zu leiten, der zu einer Kläranlage führt. Die Genehmigung wurde am 16. Juni erteilt und läuft am 2. Juli aus; daraus folgt, dass ein Entleerungsvorgang innerhalb dieses Zeitraums technisch möglich wäre, falls die Parkverwaltung ihn anordnet. Es ist bislang nicht entschieden, wann genau das Wasser abgelassen werden soll.